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Ausbau der A7 : Hamburg: Ex-Staatsrat Fuchs soll Ausbau überwachen

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Der bevorstehende Ausbau der Autobahn A7 wird heikel. Hamburg und Schleswig-Holstein haben einen erfahrenen Spitzenbeamten aus dem Ruhestand geholt, damit nicht Stau und Stillstand den Verkehr in der Metropolregion lahmlegen.

Hamburg | Der frühere Hamburger Staatsrat Gerhard Fuchs soll in den nächsten vier Jahren für einen möglichst reibungslosen Ausbau der A7 sorgen. Fuchs werde zum 1. April seine Tätigkeit als A7-Koordinator aufnehmen, teilten der Hamburger Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) und der schleswig-holsteinische Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) am Freitag in Hamburg mit.

Er soll die Planungen der Baustellen im Großraum Hamburg begleiten und Ansprechpartner für die Kammern, Verbände, Betriebe und Bürger sein. Der 71-Jährige war von 2001 bis 2007 Leiter des Bezirksamtes Wandsbek und bis zu seiner Pensionierung 2008 Staatsrat in der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt.

Als Koordinator solle Fuchs frühzeitig Konflikte identifizieren und durch Moderation zwischen den Beteiligten lösen. „Der A7-Ausbau ist neben der A20 für Schleswig-Holstein von elementarer Bedeutung“, sagte Meyer. „Uns ist bewusst, dass das vierjährige Projekt mit erheblichen Belastungen für die Autofahrer und das Logistikgewerbe verbunden sein wird.“ Darum sei es wichtig, die Zumutungen mithilfe des Koordinators auf unbürokratische Weise so gering wie möglich zu halten.

Fuchs sagte, ihm sei die hohe Erwartungshaltung für die komplexe Aufgabe bewusst. Er werde sich bemühen, einen Beitrag zu liefern, die mit der Baustelle verbundenen Belastungen und Einschränkungen so erträglich und zumutbar wie möglich zu gestalten. Die viel befahrene A7 soll unter anderem auf Hamburger Gebiet teilweise überdeckelt und zwischen Hamburg und dem Dreieck Bordesholm auf sechs Spuren ausgebaut werden.

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erstellt am 28.Feb.2014 | 16:30 Uhr

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