Leibwächter-Prozess : Fünf Fakten aus dem Udo-Lindenberg-Universum

Udo Lindenberg vor einem Konzert in der Arena in Leipzig im November 2013.
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Udo Lindenberg vor einem Konzert in der Arena in Leipzig im November 2013.

Hut, Sonnenbrille, coole Pose: So wird Lindenberg wohl auch vor Gericht erscheinen. Sein Ex-Leibwächter Eddy Kante will Geld. shz.de wirft einen Blick in das schrille Leben des Udo Lindenberg.

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03. Juni 2014, 06:30 Uhr

Hamburg | Vor dem Arbeitsgericht in Hamburg geht es um Udo Lindenberg und seinen Leibwächter Eddy Kante. Der will 563.000 Euro säumigen Arbeitslohn. Früher waren die beiden enge Freunde. Welche skurrilen Geschichten Eddy Kante über Lindenbergs Privatleben ausplaudern könnte, wissen wir auch nicht. Aber wir kennen fünf Fakten, mit denen Sie beim Smalltak brillieren können - jenseits von Hut, Sonnenbrille und langen Haaren.

1. Der ewige Hotelgast

Das Luxushotel Atlantic an der Hamburger Außenalster.
Das Luxushotel Atlantic an der Hamburger Außenalster.

Theoretisch immer auf dem Sprung: Udo Lindenberg wohnt im Hotel Atlantic. Zwischenzeitlich verließ er sein Domizil wegen Dreck und Umbauarbeiten – aber das war nur ein Intermezzo. Inzwischen residiert er wieder an der Elbe.

2. Der Ex-Mitbewohner
 

In seinen ersten Hamburger Jahren, lange bevor er ins Atlantic zog, lebte Udo Lindenberg mal in einer Wohngemeinschaft. Und zwar mit Marius Müller-Westernhagen und Otto Waalkes.

3. Der Tatort-Trommler

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Udo Lindenberg startete als Schlagzeuger – und spielte unter anderem in der Band Passport von Jazz-Legende Klaus Doldinger. Er trommelte auch in der Ur-Version der Tatort-Titelmelodie.

4. Der Künstler

Musik kann er, keine Frage. Was viele schon wieder vergessen haben: Udo Lindenberg ist auch Künstler. Beispiel gefällig? Sein „Ejakulator“ spritzte 2012 Farbe an eine Wand, wenn man auf ein Schlagzeug trommelte. Der Künstler malt auch mit Schnaps – und nennt das „Likörelle“.

5. Der traumatisierte Westfale

Seine Kindheit verbrachte Lindenberg im münsterländischen Gronau, nahe der niederländischen Grenze. Ein Trauma? 1981 sang er über das 46.000-Einwohner-Städtchen: „Die beste Straße unserer Stadt, die führt aus ihr hinaus.“ Im Jahr 2008 klang er wieder versöhnlicher: „In Gronau in der Gartenstraße Nummer 3, da steht das weiße Haus der Panik-Partei.“ Schließlich steht in Gronau auch das Rock'n'Pop-Museum, das vor allem dem berühmtesten Kind der Stadt huldigt.

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