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140 Produktionen : Filmfest Hamburg startet mit der Komödie „Pride“

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Aus der Onlineredaktion

„Alte“ Meister treffen auf „jungen“ Nachwuchs, Mainstream auf Autorenkino: So beschreibt Filmfestchef Albert Wiederspiel das Programm seines Festivals. Auch Oscar-Aspiranten sind dabei.

Hamburg | Mit der Komödie „Pride“ von Matthew Warchus beginnt am Donnerstag das 22. Hamburger Filmfest. Die auf wahren Begebenheiten basierende Geschichte erzählt von homosexuellen Aktivisten, die in der Thatcher-Ära der 80er Jahre den Streik britischer Bergarbeiter unterstützen wollen. Das Werk des 47-jährigen Briten Warchus lief im Mai auch auf den Filmfestspielen von Cannes.

Mehr als 140 Produktionen aus 49 Ländern zeigt das Hamburger Filmfest bis zum 4. Oktober. Im vergangenen Jahr kamen rund 40.000 Besucher zu den Vorstellungen. In sechs Kinos der Hansestadt präsentieren die Veranstalter auf elf Leinwänden diesmal die Beiträge, darunter 24 Debüts. Acht Produktionen, die in Hamburg zu sehen sind, wurden von ihren Ländern für den besten fremdsprachigen Film bei der Oscar-Verleihung im Februar 2015 vorgeschlagen.

Es gibt verschiedene thematische Reihen, kurz vor dem 25. Jahrestag des Mauerfalls etwa die Sektion „DDR Deluxe“. Unter dem Titel „Freihafen“ stellt eine neue Sparte deutsch-europäische Koproduktionen vor, die größte Sektion internationaler Filme nennt sich jetzt „Kaleidoskop“. Das 12. Michel Kinder- und Jugendfilmfest startet am Freitag.

Die wichtigste Auszeichnung geht an Regisseur Fatih Akin: Der 41-jährige Hamburger bekommt vor der Deutschlandpremiere seines Werkes „The Cut“, das er beim Filmfest von Venedig vorstellte, am Samstag den Douglas-Sirk-Preis. Die Ehrung vergeben die Veranstalter seit 1995. Namensgeber ist der in der Hansestadt geborene Regisseur Detlef Sierck (1897-1987), der als Douglas Sirk Erfolge feierte.

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erstellt am 25.Sep.2014 | 08:09 Uhr

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