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Hamburger Polizei ermittelt : Feuer in „Bahrenfelder Forsthaus“ offenbar Brandstiftung

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In der Nacht zum Montag brannte das Traditionslokal in Hamburg-Bahrenfeld vollständig aus. Ein Spürhund liefert neue Hinweise.

Hamburg | Der Großbrand in einem Restaurant in Hamburg-Bahrenfeld ist vermutlich gelegt worden. „Wir ermitteln wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung“, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Zuvor hatten mehrere Experten des Landeskriminalamts mit einem Spürhund den Brandort untersucht und die Stelle, an der das Feuer entstanden war, entdeckt. Von einem Hubschrauber aus machte die Polizei Aufnahmen des zerstörten Gebäudes.

Das Traditionslokal „Bahrenfelder Forsthaus“ war in der Nacht zum Montag ausgebrannt. Menschen wurden nicht verletzt. Die Feuerwehr war mit mehr als 70 Mann im Einsatz und brauchte mehr als neun Stunden zum Löschen der bis zu 20 Meter hohen Flammen. Zur Höhe des Schadens und den Ermittlungsergebnisse im Detail machte die Polizei keine Angaben.


Um die Zukunft des Restaurants hatte es jüngst Streit gegeben. Die Bezirksversammlung Altona sprach sich am 26. Februar mit Mehrheit dafür aus, einem Investor den Abriss und den Neubau von Wohnungen zu erlauben. Die Bezirksamtsleitung beanstandete diesen Beschluss, wie der Pressesprecher des Amtes, Martin Roehl, erklärte. Das Gebäude liege in einem Grünzug, für den planungsrechtlich nicht der Bezirk, sondern die Stadt Hamburg zuständig sei.

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erstellt am 24.Mär.2015 | 15:31 Uhr

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