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IT-Gipfel 2014 in Hamburg : Festnetz: Das Merkel-Dilemma mit den drei „F“

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Angela Merkel sorgte beim IT-Gipfel in Hamburg für allgemeine Erheiterung. Der Grund: Ein Aussetzer der Kanzlerin. In ihrer Rede über die digitale Zukunft hatte sie plötzlich komplett den Faden verloren.

shz.de von
erstellt am 22.Okt.2014 | 16:53 Uhr

Hamburg | Das Netz ist amüsiert. Der Grund ist die Rede von Angela Merkel auf dem IT-Gipfel in Hamburg am Dienstag. Die Kanzlerin spricht über die digitale Agenda, da ereilt die sonst sehr souveräne Merkel ein Blackout.

Sie spricht von den drei wichtigen „F“ des Netzausbaus. Das ohnehin schon heikle Thema über das schnelle Netz für alle Bundesbürger endet in einem lachenden Saal. Denn ihre Aufzählung kommt ins Stocken. „Frequenzen, Förderung und…“:

Doch Angela Merkel wäre nicht Angela Merkel, wenn sich die handdreieckspannende Kanzlerin nicht aus der misslichen Lage befreien könnte. Timotheus Höttges, Vorstandschef der Telekom, muss herhalten: „Was war das dritte, Herr Höttges?“, fragt sie und winkt kurz darauf ab. „Er weiß es wohl selber nicht mehr“. Sie kauft sich Zeit, der Saal gröhlt. Doch das Wort will ihr nicht einfallen. „Das war was ganz einfaches!“ sagt sie dann, dabei sind viele IT-Begriffe keineswegs einfach, sondern nicht nur für die Kanzlerin sondern auch für viele andere Neuland. Nach langem Überlegen fällt es ihr ein. „FESTNETZ“, ruft sie und ihr fallen sichtlich die Steine vom Herzen. Das Publikum ist erneut begeistert und klatscht Beifall.

Die drei „F“, Frequenzen, Förderung und Festnetz sind also das Rezept für den Netzausbau. Das hatte ihr der Telekom-Chef vor ihrer Rede noch erklärt. Der Fauxpas mit der langen Leitung sorgt jedoch bei Twitter wie gewohnt für Erheiterung, aber auch Unverständnis:

Manche sehen den „Fehler“ der Kanzlerin gelassener.

Ein Twitterer überlegt, was das dritte „F“ noch sein könnte...

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