Borkum Riffgrund 1 : Erstmals Strom von neuem Nordsee-Windpark

Ein Mitarbeiter des dänischen Energieunternehmens DONG Energy betrachtet am Standort für den Bau und die Betriebsführung des Offshore-Windparks Borkum Riffgrund 1 in Norddeich (Niedersachsen) den fast fertig gestellten Windpark von der Warte aus. Dong hat erstmals Strom aus seinem Nordsee-Windpark Borkum Riffgrund 1 ins Netz eingespeist.
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Ein Mitarbeiter des dänischen Energieunternehmens DONG Energy betrachtet am Standort für den Bau und die Betriebsführung des Offshore-Windparks Borkum Riffgrund 1 in Norddeich (Niedersachsen) den fast fertig gestellten Windpark von der Warte aus. Dong hat erstmals Strom aus seinem Nordsee-Windpark Borkum Riffgrund 1 ins Netz eingespeist.

Der Ausbau der Offshore-Windparks geht voran. 320.000 Haushalte werden durch Borkum Riffgrund 1 mit Strom versorgt.

shz.de von
17. Februar 2015, 13:29 Uhr

Norddeich/Hamburg | Erstmals hat der Nordsee-Windpark Borkum Riffgrund 1 des dänischen Energiekonzerns Dong Strom ins Netz eingespeist. Mehrere der insgesamt 78 Turbinen lieferten Strom aus dem Offshore-Park, teilte Dong am Dienstag in Hamburg mit. Borkum Riffgrund 1 liegt rund 54 Kilometer vom Festland und 37 Kilometer von der Insel Borkum entfernt.

Noch in diesem Jahr sollen die restlichen Anlagen mit einer Leistung von insgesamt 312 Megawatt angeschlossen sein. „Nach Fertigstellung wird der Windpark so viel Strom produzieren können, um umgerechnet rund 320.000 Haushalte versorgen zu können“, sagte Geschäftsführerin Trine Borum Bojsen von Dong Energy in Deutschland. Rund 1,25 Milliarden Baukosten sind veranschlagt. Der Windpark gehört zur Hälfte Dong sowie den Investoren Kirkbi Invest A/S und William Demant Invest A/S, die gemeinsam 50 Prozent halten.

Im ersten Halbjahr 2015 beginnt Dong Energy nach eigenen Angaben mit dem Bau der nächsten beiden deutschen Offshore-Windparks, Gode Wind 1 und 2 in der Nordsee. Die Fertigstellung ist für 2016 geplant. Mit 97 Turbinen und einer Gesamtnennleistung von 582 Megawatt könnten rechnerisch 600.000 deutsche Haushalte mit Strom versorgt werden. Für die drei Projekte sind rund 3,5 Milliarden Euro eingeplant. Der Betrieb wird vom Hafenstandort im ostfriesischen Norddeich gesteuert.

Hier sind deutsche Offshore-Windparks in Betrieb (rot), im Bau (gelb) oder geplant (blau):

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Dong Energy ist nach eigenen Angaben Marktführer beim Bau und Betrieb von Offshore-Windparks. Bislang hat das dänische Unternehmen bereits 2,5 Gigawatt Leistung in die Nord- und Ostsee vor Dänemark, Großbritannien und Deutschland installiert. Weitere 1,3 GW befinden sich im Bau.

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