Hamburg : Elbphilharmonie wird noch teurer

Kosten ohne Ende: Der Bau der Elbphilharmonie wird immer teurer. Foto: dpa
Kosten ohne Ende: Der Bau der Elbphilharmonie wird immer teurer. Foto: dpa

Die Kosten für die Elbphilharmonie in Hamburg könnten nochmals um mehrere Millionen steigen. Im Preis von 575 Millionen Euro ist die Umsatzsteuer nicht enthalten.

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31. Dezember 2012, 04:05 Uhr

Hamburg | Die Elbphilharmonie in Hamburg könnte noch teurer werden. Grund sei die Umsatzsteuer, die in dem zwischen Hamburg und dem Baukonzern Hochtief vereinbarten Pauschalpreis von 575 Millionen Euro nicht enthalten sei, berichtet der "Spiegel". Dies sei der Nettopreis für die Fertigstellung der Elbphilharmonie - hinzu komme die Umsatzsteuer von nominal 19 Prozent.
Der Hamburger Senat erklärte, in dem "Spiegel"-Bericht stehe "kein Geheimnis". "Vor zwei Wochen hat Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) darauf hingewiesen, dass es um Nettozahlungen geht", betonte Senatssprecher Christoph Holstein am Sonntag. "Das ist öffentlich gesagt worden." Was an Steuerzahlungen dazukomme, sei sehr kompliziert: "Am Ende warten wir, was das Finanzamt veranschlagt."
Der Senat kalkulierte offenbar, als er im Dezember 2008 Mehrkosten von 157 Millionen Euro errechnete, zusätzliche Umsatzsteuerzahlungen von 22 Millionen Euro ein. Ein Sprecher der Hamburger Kulturbehörde betonte, zu erwarten seien nur Mehrkosten "im einstelligen Millionenbereich". Norbert Hackbusch, Haushaltsexperte der Linken-Bürgerschaftsfraktion, sagte: "Für die jetzt in der Festpreis-Vereinbarung genannten 198 Millionen Mehrkosten müssten bei gleichem Rechenmodus rund 27 Millionen veranschlagt werden." Die Elbphilharmonie wäre dann über 600 Millionen Euro teuer.

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