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Elbphilharmonie: Beratungen vertagt

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erstellt am 07.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Hamburg | Im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Elbphilharmonie ist es gestern zu einem Eklat gekommen. Nach der harschen Kritik der Opposition am Abschlussbericht wurden die Beratungen über den Entwurf vertagt. "Die Obleute sind übereingekommen, dass der Bericht an der ein oder andere Stelle noch einmal überarbeitet werden muss", sagte der Vorsitzende des Ausschusses, Ole Thorben Buschhüter (SPD). Die Fraktionen haben nun bis Ende der kommenden Woche Zeit, ihre Kritikpunkte zu formulieren, bevor der Arbeitsstab den Entwurf überarbeitet. Die Beratungen könnten dann voraussichtlich im Oktober beginnen. Der Ausschuss soll klären, wie es zu den immensen Kostensteigerungen und Verzögerungen bei dem Prestigeobjekt kommen konnte.

Die CDU-Bürgerschaftsfraktion hatte den 750 Seiten starken Entwurf vor der Sitzung massiv kritisiert und angekündigt, eine Vertagung zu beantragen. "Der Bericht ist so nicht verhandelbar und beratbar", sagte der CDU-Abgeordnete Jörg Hamann. Der Entwurf habe handwerkliche Mängel, erscheine wie ein großes Durcheinander von Feststellungen. "Der Bericht ist unterm Strich aus meiner Sicht eine Katastrophe", sagte Hamann. Der Kritik schlossen sich weite Teile der Opposition an. "Der Entwurf ist ein guter erster Schritt, doch es gibt keine Analyseleistung", erklärte Eva Gümbel (Grüne).

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