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Zweifel an der Genehmigung : Dürfen Esso-Häuser doch nicht abgerissen werden?

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Wackelten die Wände oder wackelten sie nicht? Die Initiative „Esso-Häuser“ beklagt: Es gebe keine Belege über den aktuellen Zustand der Plattenbauten.

Hamburg | Mehr als einen Monat nach der Evakuierung der einsturzgefährdeten „Esso-Häuser“ auf der Hamburger Reeperbahn wirft eine Initiative dem Bezirk Mitte mangelnde Transparenz vor. „Bis heute hält der Bezirk die Belege darüber zurück, was Ursache und Auswirkungen der Erschütterungen gewesen sein könnten und in welchem Zustand die Esso-Häuser nach der Erschütterung wirklich sind“, kritisierte Oxana Smakova von der Initiative „Esso-Häuser“ am Dienstag. Es blieben offene Fragen und Zweifel an der kürzlich erteilten Abrissgenehmigung.

Ein Sprecher des Bezirks Mitte wies die Vorwürfe zurück. „Wir halten kein Gutachten zurück“, erklärte er. Die Ergebnisse einer Begehung seien den Mietern schriftlich kurz mitgeteilt worden. Bei einer Gebäude-Prüfung nach der Evakuierung waren in der Tiefgarage neue Haarrisse sowie Betonstaub entdeckt worden. Warum Bewohner in der Nacht auf den 15. Dezember von wackelnden Wänden berichtet hätten, könne aber nicht mehr genau geklärt werden, sagte der Sprecher. Ein extra Gutachten dazu mache keinen Sinn, denn der Auszug sei sowieso für Sommer 2014 geplant gewesen. Schließlich hätten mehrere Gutachten bereits ergeben, dass eine Sanierung wirtschaftlich und technisch nicht sinnvoll sei.

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erstellt am 28.Jan.2014 | 16:14 Uhr

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