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Hamburg : Drei neue Feuerwachen für den A7-Deckel

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

In Schnelsen, Volkspark und Othmarschen sollen drei neue Wachen entstehen. Eine löst die alte Elbtunnelwache ab.

shz.de von
erstellt am 25.Sep.2015 | 18:07 Uhr

Hamburg | Der Streit um den Brandschutz in den Hamburger A7-Deckeln steuert auf ein gütliches Ende zu. Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen haben einen Bürgerschaftsantrag vorgelegt, der auf den Bau dreier neuer Feuerwachen an den drei Abschnitten des Lärmtunnels hinausläuft. Aus der Überdeckelung ergäben sich „erweiterte Bedarfe für die Sicherstellung einer schnellen und qualifizierten Bereitstellung von Lösch- und Rettungskräften der Feuerwehr“, heißt es in der Antragsbegründung.

Neben der Errichtung von Portalwachen im Bereich der Tunnelausgänge in Volkspark und Othmarschen wünscht Rot-Grün auch eine neue große Feuer- und Rettungswache für den gesamten Nordwesten Hamburgs. Diese könnte nahe der Autobahn in Schnelsen entstehen. Da der als Prüfauftrag titulierte Vorstoß mit dem Senat abgestimmt ist, gilt die Umsetzung als gesichert. Die Bürgerschaft will die Weichen dafür auf ihrer Sitzung in der kommenden Woche stellen.

Mehrere Jahre hatten Feuerwehr, Stadt und der Bund als Autobahn-Träger um den Brandschutz an Deutschlands längstem Autobahn-Deckel gerungen. Statt moderner Sprinkleranlagen oder eigener Wachen schlugen die Vertreter der öffentlichen Hand vor, den Abstand zwischen den Fluchttüren von 300 auf 60 Meter zu verringern. Die Feuerwehr hielt das für zu riskant und warnte, die Lärmhauben könnten zur Todesfalle werden.

Nun die Kehrtwende und der Bau dreier neuer Wachen – eine Lösung, die sich in einer Größenordnung von 30 Millionen Euro bewegen dürfte. Die Othmarschener Wache soll zudem die Elbtunnelwache ablösen, die ohnehin schließen muss.

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