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Hamburg : Drei Messerstechereien mit einem Toten und vier Verletzten

vom

Drei Messerstechereien beschäftigten am Wochenende die Hamburger Polizei. In Jenfeld wurden zwei Brüder niedergestochen. Einer von ihnen starb.

shz.de von
erstellt am 21.Sep.2014 | 15:03 Uhr

Hamburg | Am Wochenende kam es in Hamburg zu drei folgenschweren Messerstechereien. In zwei Fällen sind die Täter flüchtig.

Nach zwei Messerstechereien, bei denen ein Mann getötet und zwei weitere schwer verletzt wurden, sucht die Polizei in Hamburg weiter nach den Tätern. Im Fall von den am Sonntagmorgen im Stadtteil Jenfeld niedergestochenen Männern gebe es zwar keine konkreten Hinweise, aber „gute Ermittlungsansätze“, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Unbekannte hatten auf zwei Brüder eingestochen. Einer von ihnen starb, der andere ist seit Sonntag außer Lebensgefahr.

Zu den Unbekannten, die kurz zuvor einen 62-Jährigen in Altona niedergestochen hatten, gebe es ebenfalls noch keine Spur. Mittlerweile hat sich der Zustand des schwer verletzten Mannes stabilisiert. Der 62-Jährige hatte am Sonntag zwei Einbrecher beim Versuch erwischt, sein Auto aufzubrechen und war daraufhin niedergestochen worden.

Nach einer Auseinandersetzung in der Großen Freiheit konnten zwei Tatverdächtige ermittelt werden. Mit schwersten Verletzungen wurde am frühen Sonntagmorgen ein 32-Jähriger ins Krankenhaus eingeliefert. Nach einem Streit wurde der Mann mit einem Messer verletzt.

Zeugen riefen die Polizei zuvor wegen einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen auf zur Großen Freiheit. Dort trafen die Beamten den bereits schwer verletzten Mann an, der in einer Diskothek auf dem Boden kauerte. Der Mann hatte Stichverletzungen im Oberkörper und wurde mit einer lebensbedrohlichen Lungenverletzung ins Krankenhaus eingeliefert. Nach einer Notoperation ist er inzwischen außer Lebensgefahr.

Zeugenaussagen führten die Beamten zu zwei tatverdächtigen. Die 20 und 21 Jahre alten Männer wurden in Tatortnähe vorläufig festgenommen. Eine Tatwaffe wurde bisher nicht sichergestellt. Auch die Hintergründe der Tat sind noch unklar.

 

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