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Relegation gegen Greuther Fürth : Die Hoffnung des HSV liegt auf Lasogga

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Weiterhin erstklassig oder erstmals 2. Liga? Für den HSV entscheidet sich in Fürth die Zukunft. Nach dem 0:0 im Relegationshinspiel gegen Greuther Fürth brauchen die Hamburger im Rückspiel mindestens ein Remis mit einem Tor.

Hamburg | Das Relegationsrückspiel bei der SpVgg Greuther Fürth ist für den Hamburger SV die wichtigste Partie seiner Vereinsgeschichte. Sie ist sogar bedeutsamer als das siegreiche Finale im europäischen Landesmeisterwettbewerb 1983 gegen Juventus Turin. Am Sonntagnachmittag um 17.00 Uhr wird in der Fürther Trolli-Arena das Relegationsrückspiel angepfiffen. Nach dem 0:0 im Hinspiel am vergangenen Donnerstag in Hamburg ist die Gefahr groß, dass der HSV erstmals in 51 Jahren Fußball-Bundesliga aus der höchsten deutschen Spielkasse absteigt. Ein Abstieg hätte gravierende finanzielle und personelle Einschnitte zur Folge.Die Hamburger glauben aber fest an den Klassenverbleib. „Auswärts sind wir immer für ein Tor gut“, sagte Mittelfeldspieler Tomas Rincon. Sportchef Oliver Kreuzer sieht die Ausgangsposition als hoffnungsvoll an. „Das 0:0 ist ein Resultat, mit dem wir gut nach Fürth fahren können. Fürth muss uns schlagen, und das wird schwer“, meinte Kreuzer. Den Hamburgern reicht ein Remis mit mindestens einem Tor.

Insbesondere auf Stürmer Pierre-Michel Lasogga ruhen die Hoffnungen. Er hat von seinen 13 Saisontoren zehn auswärts erzielt. Allerdings spricht ihre erschreckende Auswärtsschwäche nicht für die Hamburger. Die vergangenen neun Partien auf des Gegners Platz gingen allesamt verloren. „Vielleicht sieht das gegen einen Zweitligisten besser aus. Das ist es, was mir Hoffnung macht“, sagte Mittelfeldakteur Hakan Calhanoglu über die Auswärtsschwäche seines Teams.

Für Trainer Mirko Slomka hält die Durststrecke seit mehr als einem Jahr an. Sein letzter Auswärtssieg - damals noch mit Hannover 96 - datiert aus dem April 2013. Was aber Hoffnung macht: Der Erfolg gelang ihm ausgerechnet bei Greuther Fürth! Im Tor der Hamburger steht erneut Jaroslav Drobny. Der Tscheche vertrat den verletzten Stammtorhüter René Adler bereits im Hinspiel mit einer starken Leistung. Vermutlich wird Marcell Jansen in der Startelf stehen. Ein Einsatz von Mittelfeldspieler Ivo Ilicevic ist ungewiss. Der Kroate klagt über Wadenbeschwerden.

Nach dem Training am Samstag flog die Mannschaft mit einer Chartermaschine nach Nürnberg. 2000 Hamburger Fans werden ihr Team im 18.000 Zuschauer fassenden Fürther Stadion unterstützen, darunter erneut Bürgermeister Olaf Scholz. In Hamburg gibt es vor der Nordtribüne im HSV-Stadion ein Public Viewing. Das Spiel wird auf einer knapp 52 Quadratmeter großen Leinwand übertragen. Der Eintritt ist kostenlos. Bis zu 20.000 Zuschauer erwartet der Verein.

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erstellt am 18.Mai.2014 | 10:36 Uhr

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