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Die "Gorch Fock" kehrt zurück

vom

In ihrer Patenstadt Hamburg nimmt sie am viertägigen Hafengeburtstag teil

shz.de von
erstellt am 08.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Hamburg | Leider nicht mit gesetzten Segeln und trotzdem majestätisch ist das Segelschulschiff "Gorch Fock" gestern in den Hamburger Hafen eingefahren. Empfangen wurde sie an den Landungsbrücken vom Marinemusikkorps Wilhelmshaven und zahlreichen Schaulustigen. Der Stolz der Deutschen Marine besucht seine Patenstadt anlässlich des Hafengeburtstags und führt morgen die große Einlaufparade mit dutzenden Schiffen an. "Zurückzukehren an den Ort des Ursprungs ist etwas ganz Besonderes", sagte Kapitän zur See Helge Risch, der das Kommando auf der "Gorch Fock" führt. Das Segelschulschiff wurde 1958 bei Blohm und Voss gebaut. Seitdem legte der Dreimaster erst acht Mal wieder in Hamburg an. Morgen wird die "Gorch Fock" die Einlaufparade, den spektakulären Auftakt des Hafenfestes, anführen. "Mein Bestreben ist natürlich, Segel zu setzen. Aber ich kann das nicht versprechen", sagte der Kapitän. Das hänge vom Wetter ab.

Die "Gorch Fock" war zuletzt wegen des tödlichen Sturzes einer Kadettin aus der Takelage im November 2010 in die Schlagzeilen geraten. Zugleich wurde der Besatzung vorgeworfen, die Kadetten zu drangsalieren. Nach zwei Jahren Pause stach die Dreimastbarke erst im November 2012 wieder in See und begab sich Anfang 2013 auf Ausbildungsreise.

Hamburg ist die vorletzte Anlaufstelle der "Gorch Fock" auf ihrer ersten großen Fahrt nach dem Unfall. Am 18. Mai wird das Segelschulschiff in seinem Heimathafen Kiel erwartet. Gut 170 Tage war es dann unterwegs und hat dabei etwa 25 000 Kilometer zurückgelegt. Zurzeit ist der Dreimaster mit 129 Mann unterwegs. An den Landungsbrücken liegt die "Gorch Fock" noch bis Montag.

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