Konzert in der O2 World in Hamburg : Die Fantastischen Vier: Zum 25-Jährigen ein „Livespektakel“

Auch nach 25 Jahren können Fanta Vier überzeugen.
Auch nach 25 Jahren können Fanta Vier überzeugen.

Die Fantastischen Vier füllen noch immer Hallen: In der ausverkauften O2 World in Hamburg feiern 12.000 Fans die Hip-Hopper aus Stuttgart. Und die präsentieren zum 25-jährigen Jubiläum eine musikalische Zeitreise.

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18. Dezember 2014, 07:06 Uhr

Hamburg | Konfetti, Feuerwerk und ein lauter Knall – schon beim ersten Lied des Abends geben die Fantastischen Vier auf der Bühne in Hamburg alles. „Keine Liveshows – Livespektakel“ kündigen Thomas D., Michi Beck, Smudo und And. Ypsilon an diesem Mittwoch den 12.000 Fans in der World an. Und die nehmen das wörtlich: Kaum einer bleibt in den folgenden zwei Stunden auf seinem Platz sitzen, kaum ein Kopf wippt nicht im Takt mit. Auch im Jahr ihres 25-jährigen Bandjubiläums füllen die Fantas noch immer Hallen: Das Konzert in Hamburg ist ausverkauft. Und obwohl das Publikum mit der Band älter geworden ist, tut das der Stimmung keinen Abbruch. „Wir feiern 25 Jahre Fanta Vier, ist das nicht krass?“, fragt Michi Beck. Und zu einem Jubiläum gehört natürlich ein Rückblick.

1989 standen die Musiker in Stuttgart zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne, mit „Die Da!?“ wurden sie Anfang der Neunziger in ganz Deutschland berühmt. Und pünktlich zum 25-Jährigen präsentieren sich die Fantas mit ihrem neuen, sehr poppigen Album „Rekord“. Und so ist auch die Auswahl der Lieder an diesem Abend in Hamburg eine Zeitreise durch die Bandgeschichte. Während auf dem Kubus über den Köpfen der Vier immer mal wieder von CDs bis Kassetten die Tonträger der vergangenen Jahrzehnte gezeigt werden, stimmen die Fantas abwechselnd alte und neue Lieder an.

Bei Klassikern wie „Sie ist weg“, „MfG“ und „Einfach sein“ beweisen die Fans Textsicherheit. Doch auch die neueren Stücke werden gefeiert. Tosenden Applaus erntet der in Hamburg lebende Smudo, als er in „Smudo in Zukunft“ losrapt. Für die ruhigeren Momente sorgt vor allem Thomas D. – zum Beispiel mit der Ballade „Liebesbrief“ oder „Gott ist mein Zeuge“ vom neuen Album. Doch bevor die Stimmung sich beruhigt, heißt es von der Bühne auch schon wieder: „Werft die gottverdammten Flossen hoch“. „Ihr habt bewiesen, ihr könnt rocken“, loben die Fantas ihr Publikum und erinnern an erste Auftritte in der Hansestadt, als sie vor 30 Menschen auf der Bühne standen. „Vielen Dank, dass ihr uns Troy geblieben seid“, sagt Michi Beck und gibt die damit Vorlage für das Finale des Abends.

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