Mahnwache in Hamburg : Demos vor „Spiegel“ und „Mopo“: Muslime werben für Pressefreiheit

Mahnwache vor der Hamburger Morgenpost: Der Vorsitzende der  islamischen Religionsgemeinschaft Ditib, Sedat Simsek (r), liest am Freitag vor dem Gebäude der 'Hamburger Morgenpost' neben Hamburgs Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit und dem Mopo-Chefredakteur Frank Niggemeier eine Erklärung vor.
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Mahnwache vor der Hamburger Morgenpost: Der Vorsitzende der islamischen Religionsgemeinschaft Ditib, Sedat Simsek (r), liest am Freitag vor dem Gebäude der „Hamburger Morgenpost" neben Hamburgs Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit und dem Mopo-Chefredakteur Frank Niggemeier eine Erklärung vor.

Die Islamische Religionsgemeinschaft spricht sich klar für Meinungsfreiheit und gegen den Terror aus.

shz.de von
16. Januar 2015, 17:14 Uhr

Hamburg | Mit Mahnwachen vor dem „Spiegel“-Hochhaus sowie vor der „Hamburger Morgenpost“ hat die Islamische Religionsgemeinschaft Ditib ein Zeichen für die Meinungsfreiheit gesetzt. „Wir wollen mit diesem Symbol zeigen, dass wir für die Pressefreiheit und gegen Gewalt und Terror sind“, sagte der Vorsitzende der Ditib Nord, Sedat Simsek, vor der Demonstration am Freitag.

Insgesamt waren etwa 50 Teilnehmer anwesend, darunter Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit (SPD). Die Türkisch Islamische Union hatte bundesweit zu den Mahnwachen aufgerufen.

Auf die „Mopo“ war am Sonntag ein Brandanschlag verübt worden. Die Polizei schloss einen Zusammenhang mit den Anschlägen in Frankreich nicht aus. „Das ist ein wichtiges Zeichen, dass das genau hier stattfindet bei der ,Hamburger Morgenpost'“, sagte Veit.

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