Branchentreffen der bitterbösen Bühnenhumoristen

Flasche leer: Horst Schroth tritt am 21. und 22. Mai im  St. Pauli Theater auf.  Foto: sh:z
Flasche leer: Horst Schroth tritt am 21. und 22. Mai im St. Pauli Theater auf. Foto: sh:z

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07. Mai 2013, 03:59 Uhr

Hamburg | "Das Kabarett lebt!", verkünden die Macher vom St. Pauli Theater. Und wer könnte das mit mehr Recht sagen als eben jene Organisatoren eines der bundesweit bestbesetzten Branchentreffen der bitterbösen Bühnenhumoristen. Vom 10. Mai bis zum 2. Juni ist das Kieztheater wieder Schauplatz für ein Feuerwerk der derben Sprüche und filigranen Pointen. 15 Meister und Gesellen hintergründig-treffsicherer Welt- und Menschenbetrachtungen präsentieren ihre Programme, darunter neun Hamburg-Premieren.

Den Anfang macht Wilfried Schmickler am Freitag, 10. Mai (20 Uhr). Wenn man den "kompromisslosen Moralisten" fragt, wie gehts denn weiter mit Euro, Bankenkrise, Mindestlohn, Hartz IV, und wie lange dürfen die den Karren immer wieder vor die Wand fahren, dann entgegnet Schmickler mit dem Titel seines neuen Soloprogramms: "Ich weiß es doch auch nicht."

Für weitere Höhepunkte in gut drei Wochen Hamburger Kabarett-Festival garantieren unter anderem Axel Hacke (15. Mai, 20 Uhr), Matthias Deutschmann (16., 17. Mai; 20 Uhr), Horst Schroth (21., 22. Mai; 20 Uhr) sowie Cordula Stratmann (24. Mai; 20 Uhr). Als Rausschmeißer der Satire-Serie fungieren zwei ganz Große. Hagen Rether versprüht sein Gift am 28. und 29. Mai (20 Uhr), bevor Matthias Richling den Hamburgern den Rest gibt. Der TV-gewandte Parodist und Politikdeuter tritt vom 30. Mai bis zum 2. Juni (20 Uhr) gleich viermal vor sein Publikum. Im "Richling-Code" bleibt niemand aus Politik und Show verschont. Versprochen. Infos: Karten unter der Telefon-Hotline (040) 47110666 und und allen bekannten Vorverkaufsstellen; www.st-pauli-theater.de

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