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Alter Elbtunnel wird für Fußgänger und Radfahrer attraktiver

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erstellt am 13.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Hamburg | Der St. Pauli Elbtunnel ändert ab Sonnabend (17. August) sein Betriebskonzept zugunsten von Radfahrern und Fußgängern: Sie können nun auch die Lastenaufzüge nutzen, die bisher nur für Autos fuhren - auch an den Wochenenden. Damit reagiere man auf die stark gestiegene Zahl von Radlern und Fußgängern, teilte der Betreiber "Hamburg Port Authority" gestern mit. Bisher durften Fahrräder nur mit in die Fahrstühle für Fußgänger mitgenommen werden. Gleichzeitig verkürzen sich ab Montag (19. August) die Öffnungszeiten für den Autoverkehr: Künftig soll der Tunnel an Werktagen nur noch von 8 Uhr bis 18 Uhr für Pkw geöffnet sein (bisher 5.30 Uhr bis 20 Uhr). An den Wochenenden dürfen sie weiterhin nicht in den Tunnel.

Die Zahl der Pkw-Nutzer habe in den vergangenen zehn Jahren abgenommen, hieß es. Dagegen sei es in den Sommermonaten desselben Zeitraums immer wieder zu regelrechten Fahrradstaus vor den Personenaufzügen gekommen.

Insgesamt nutzen rund eine Million Menschen jährlich den Tunnel.

2013 waren es bisher rund 73 000 Radfahrer, gut 427 000 Fußgänger und rund 55 000 PKW. Die beiden Röhren sind 426,5 Meter lang, der größte Abstand zwischen Fahrbahn und mittlerem Hochwasserspiegel liegt bei etwa 21 Metern. Das Bauwerk wurde am 7. September 1911 eingeweiht und kostete damals 10 Millionen Goldmark. Der St. Pauli Elbtunnel ist der kürzeste Weg vom Hafen ins Herz von Hamburg.

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