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G8 oder G9? : Abitur in Hamburg: G9-Initiative scheitert

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Aus der Onlineredaktion

Die Schüler an allen 60 Gymnasien in Hamburg sollten wählen können - zwischen G9 und G8. Doch am Ende fehlten einige Unterschriften.

Hamburg | Das Hamburger Volksbegehren für die Rückkehr zum Abitur nach neun Jahren am Gymnasium ist gescheitert. Es seien nicht die erforderlichen 63.000 Unterschriften zusammengekommen, teilte die Initiative „G9-Jetzt-HH“ am Donnerstag mit.

„Wir freuen uns über die riesige Welle der Unterstützung bis gestern Abend 24 Uhr - wir haben noch heute Morgen gezählt.... Ergebnis: Es reicht nicht“, erklärte die Sprecherin der Initiative, Mareile Kirsch. Um Mitternacht war die dreiwöchige Frist für das Volksbegehren abgelaufen. Die Initiative wollte erreichen, dass an allen 60 Gymnasien der Hansestadt sowohl das Abitur nach acht als auch nach neun Jahren möglich ist.

Die Schulbehörde reagierte positiv auf das Scheitern der Initiative: „Senator Rabe und die Schulbehörde sind insgesamt sehr zufrieden, dass Hamburgs Kindern eine Gewaltreform erspart geblieben ist“, sagte Behördensprecher Peter Albrecht. Eine gute Bildung erreiche man nicht dadurch, dass man „alle sieben Jahre die Schule umstülpt, sondern dass man Zeit hat zum Lernen, und darauf können wir uns jetzt alle konzentrieren“.

Zur geforderten Entlastung der G8-Schüler habe die Behörde bereits Maßnahmen zu Beginn des laufenden Schuljahres eingeleitet. Eine Anordnung sehe etwa vor, Klausuren und Hausaufgaben gleichmäßig zu verteilen. „Wir erwarten Leistung von Gymnasiasten, aber wollen Belastung auch begrenzen“, sagte Albrecht.

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erstellt am 09.Okt.2014 | 12:13 Uhr

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