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Metropolregion Hamburg : 9,9 Lieblingsplätze am Wasser

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Entspannung und Action am Wasser: Hamburgs Tourismus-Experten setzen auf maritimes Flair für Einheimische und Gäste. Wirtschaftsminister Meyer und sein Hamburger Amtkollege stellen 99 Lieblingsplätze in und um Hamburg vor. shz.de zeigt die besten.

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erstellt am 07.Apr.2014 | 13:17 Uhr

Hamburg | Nordsee, Ostsee, Elbe und Seen: Wer in der Hamburger Umgebung unterwegs ist, trifft irgendwann mehr oder weniger zufällig auf Wasser. Wirtschaftssenator Frank Horch und der schleswig-holsteinische Wirtschaftsminister Reinhard Meyer stellen 99 Orte am Wasser vor, die einen Besuch wert sind. Dabei setzen die Tourismus-Experten auf die einzig wahren Kenner der Region: die Menschen, die hier leben, arbeiten und entspannen. Und so kann man in der neuen Tourismus-Broschüre „99 Lieblingsplätze am Wasser“ Tipps von Fischer Owe aus Fehmarn lesen oder die Idee vom Bootsausrüster Klingbeil aus Glückstadt. Zehn der schönsten Tipps für den Norden stellt shz.de vor. Na gut… 9,9. Denn die Elbinsel Kaltehofe liegt beinahe schon unterhalb der Elbe und gehört damit faktisch zu Süddeutschland.

1. Schroff,  rot – und im Winter plüschig

Weiter weg vom Alltag geht nicht. Weit draußen in der Nordsee lugt die Felseninsel Helgoland aus dem Wasser. Eingebettet in die beeindruckenden Felsformationen lassen sich auf der Hochseeinsel seltene Seevogelarten beobachten. Im Winter liegen auf der Düneninsel – kulleräugig und plüschig – die Kegelrobbenbabys in der Sonne. Außerdem lässt sich auf Helgoland nach Herzenslust zoll- und mehrwertsteuerfrei einkaufen. Ein beliebter Anlaufpunkt sind die Hummerbuden, ehemalige Wohn- und Werkstätten der Fischer von Helgoland, die Souvenirläden und Cafés beherbergen.

Foto: dpa
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2. Das Wunder hinterm Deich

Watt oder Wasser? Die Nordsee ist immer für eine Überraschung gut. Denn sie begegnet einem jedes Mal anders: Manchmal stürmisch, mit grauen Wellen und störrischen Möwen, die sich gegen die Brise kämpfen. Manchmal staksen bei strahlendem Sonnenschein ein paar Austernfischer durch den Schlick. Wer nicht hinterherstaksen möchte, kann trockenen Fußes auf dem Trischendamm in Friedrichskoog-Spitze wandern. Der 2,2 Kilometer lange Damm führt mitten durch das Biosphärenreservat Wattenmeer. Westlich erstrecken sich Salzwiesen, nördlich kann man Wattläufer und Badegäste am Strand beobachten. Direkt voraus liegen die Bohrinsel Mittelplate, die Vogelschutzinsel Trischen und natürlich die weite Nordsee.

Foto: Imago
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3. Kleinste Fähre Deutschlands

Zugegeben, es gibt größere Fähren. Genau genommen sind das alle anderen. Denn der Eichenkahn „Hol Över“ bei Neuendorf ist die kleinste Fähre, die in Deutschland in Betrieb ist. Der flache Kahn wird dadurch angetrieben, dass der Fährmann mit einem langen Ruder Achter schlägt. Bereits um 1200 hat es diese Fährverbindung über die Krückau gegeben. Die Fähre ist von Mai bis Oktober an den Wochenenden und Feiertagen in Betrieb. Direkt neben der Fähre befindet sich das Mini-Museum Stöpenkieker mit wechselnden Ausstellungen zum Thema Heimatkunde und Heimatgeschichte und eine gute Tasse Kaffee und selbst gebackener Kuchen kann in der Söoten Eck genossen werden.

Foto: nr
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4. Entspannen in der Stadt des Glücks

Bootsausrüster Güter Klingbeil hat seinen Lieblingsplatz am Binnenhafen von Glückstadt. Die schöne historische Uferstraße lädt zum Flanieren und Verweilen ein. Vom Rethövel aus hat man den besten Blick auf die Hafenzeile mit ihren historischen und modernen Segelschiffen.

Foto: nr
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5. Oevelgönne

Strand und Schiffahrtsidylle mitten in Hamburg: Beim Museumshafen Oevelgönne am Anleger Neumühlen kann man die Geschichte und die Entwicklung der Schifffahrt auf der Elbe erkunden. Wenn Mitarbeiter des Museumshafens vor Ort sind, zeigen sie gerne den Besuchern die einzelnen Schiffe etwas genauer. Am Elbstrand kann man mit Blick auf die großen Containerschiffe und Kräne die Mischung aus Natur und Großstadt erleben.

Foto: dpa
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6. Mit dem Belly-Boat durch Hamburg

Sie sehen aus wie aufblasbare Sessel – sind aber spritzige Wassergefährte. Wobei sich spritzig nicht unbedingt auf die Geschwindigkeit bezieht. Die wasserreiche Hansestadt lässt sich im Sommer auch mit dem Belly-Boat erkunden. Ausgestattet mit Anglerhose und Schwimmflossen paddelt man so durch die Seitenarme von Elbe und Alster. Es gibt unterschiedliche geführte Touren oder auch die Möglichkeit ein Belly-Boat für einen ganzen Tag zu mieten.

Foto: Belly-Tours
Foto: Belly-Tours
 

7. Idylle am Ratzeburger See

Der Ratzeburger See mit dem niedlichen Inselstädtchen ist nicht nur für Wassersportfans ein Erlebnis. Vom Ufer aus ist bei Romantikern besonders der sogenannte Barlachblick beliebt. Nach Norden eröffnet sich die ganze Weite des elf  Kilometer langen Gewässers. Rechts blickt man auf die  Kulisse der Domhalbinsel, die vom Ratzeburger Dom geprägt ist.

Foto: dpa
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8. Brodtener Steilufer

Im Mittelalter trieben hier Strandpiraten ihr Unwesen, zündeten Leuchtfeuer an, um Schiffe auf die vorgelagerten Sandbänke zu locken und auszuplündern. Heute zieht es eher Urlauber an das  Brodtener Steilufer mit seinen bizarr geformten Abhängen,  umgefallenen Bäumen und steilen Hängen. Nach dem Ostseespaziergang können im Kinderland des Erlebniscafés Hermannshöhe Kinder drinnen sowie draußen herumtoben, während sich die Eltern einen Kaffee und  Kuchen schmecken lassen.

Foto: Imago
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9. Leuchtturm Flügge

Diesen Leuchtturm hat Fischer Owe ins Herz geschlossen – und gibt seinen Geheimtipp gern an Touristen weiter. Der 37 Meter hohe Leuchtturm Flügge auf Fehmarn ist ein schöner Picknick-Punkt beim Spaziergang durch das Naturschutzgebiet der Sonneninsel.

Leuchtturm mit Wolkenherz
Foto: Imago Foto: Imago
 

9,9. Wasserkunst auf der Elbinsel Kaltehofe

Die Elbinsel Kaltehofe wurde bei der Begradigung des Flusses künstlich geschaffen und ist sowohl für Natur- als auch für Kulturfreunde interessant. Es gibt eine  große Pflanzen- und Vogelvielfalt sowie einen Naturlehrpfad. Das Industriedenkmal Kaltehofe zeigt die Geschichte und Entwicklung der 1893 in Betrieb genommenen Wasserfiltrationsanlage. Daneben zeigt das Museum Wasserkunst die architektonische Entwicklung der Hamburger Brunnen und deren Architekten, Bildhauer und Bauherren.

Foto: Elbinsel Kaltehofe
Foto: Elbinsel Kaltehofe
 
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