Streit in Hamburg-Bergedorf : 18-Jähriger stirbt nach Messerstecherei

An einer Bushaltestelle geraten ein paar junge Leute in Streit. Bei Worten bleibt es nicht: Ein 25-Jähriger sticht mit einem Messer zu, sein 18-jähriges Opfer stirbt später im Krankenhaus.

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09. März 2014, 15:27 Uhr

Bei einer Auseinandersetzung im Hamburger Stadtteil Bergedorf ist in der Nacht zum Samstag ein 18-Jähriger ums Leben gekommen. Ein 25-Jähriger hatte im Streit unvermittelt mit einem Messer auf den jungen Mann eingestochen. Das teilte die Polizei am Sonntag mit. Der 18-Jährige erlag wenig später im Krankenhaus seinen Verletzungen. Ein Freund des Opfers erlitt Schnittverletzungen, als er helfen wollte.

Der 18-Jährige und seine Begleiter waren zuvor an der Bushaltestelle Pollhofsbrücke mit zwei Pärchen in Streit geraten. Nach kurzen körperlicher Auseinandersetzung gingen die beiden Pärchen in ihre nahe gelegenen Wohnungen. Kurze Zeit später provozierte der dringend tatverdächtige 25-Jährige die weiter an der Bushaltestelle stehende Gruppe.

Nach Polizeiangaben ging der 18-Jährige auf den Provokateur zu und forderte ihn auf, herauszukommen und die Sache „wie ein Mann zu regeln“. Kurz darauf kam es zu der Messerattacke. Die Polizei fahndet derzeit nach dem mutmaßlichen Täter, dessen Identität bekannt ist.

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