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21. Hamburger Filmfest : 151 Filme aus aller Welt

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Die Coen-Brüder, Fatih Akin und Tilda Swinton - klangvolle Namen geben dem Hamburger Filmfest 2013 Glanz. Filmemacher aus 56 Ländern zeigen bis zum 5. Oktober 151 Filme in sechs Kinos. 2012 kamen 40.000 Zuschauer.

Hamburg | Zwischen „Gabrielle“ und „Omar“ liegen 149 Filme und die Ehrung von Tilda Swinton: Zehn Tage lang nimmt das Hamburger Filmfest sein Publikum mit auf eine cineastische Reise um die Welt - mit Stationen auch in Norddeutschland. Bis zum 5. Oktober zeigt die 21. Ausgabe des Festivals in der Hansestadt 151 nationale und internationale Spiel- und Dokumentarfilme. Filmemacher aus 56 Ländern sind mit ihren Werken vertreten. Auf zehn Leinwänden in sechs Kinos präsentiert das Festival sein Programm. Mehr als 40.000 Besucher kamen 2012 zu den Vorstellungen.

Mit der Deutschlandpremiere von „Gabrielle“ begann der Filmreigen am Donnerstagabend. Zur Vorführung des Films, der in Locarno den Publikumspreis gewann und von Kanada als Oscar-Vorschlag nominiert wurde, kamen nicht nur Regisseurin Louise Archambault und Hauptdarstellerin Gabrielle Marion-Rivard ins Cinemaxx-Kino in der Innenstadt. „Fast 100 Regisseure sind zu Gast“, berichtete Filmfestchef Albert Wiederspiel über seine Gäste während des gesamten Festivals und begrüßte zur Eröffnung im Saal neben anderen auch die Hamburger Filmemacher Fatih Akin, Hermine Huntgeburth und Hark Bohm.

Den Abschluss des Festivals liefert das palästinensische Drama „Omar“. Dazwischen stehen internationale Produktionen wie die neuen Werke Roman Polanskis und der Coen-Brüder, Schwerpunktthemen wie „Exil“ und der Iran als Filmland, aber auch mehrere heimische Produktionen im Scheinwerferlicht. Ein norddeutscher Höhepunkt wird unter anderem am Samstagabend erwartet: In der TV-Sektion des Filmfests hat „Die Flut ist pünktlich“ - die Verfilmung jener Kurzgeschichte von Schriftsteller Siegfried Lenz - Premiere.

„Gute - kleine und große - Filme aus aller Welt, ebensolche Kulturpolitik und vorzeigbare Zahlen können sich allesamt nur auf einem solchen Forum, zu Deutsch Marktplatz, so richtig präsentieren, entfalten und durch kritische Auseinandersetzung noch besser und vorzeigbarer werden“, sagte Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) zur Eröffnung. „Was für das Filmschaffen gilt, das gilt ja für die große Stadt allgemein: Nur in einem neugierigen, offenen Milieu lässt sich das Licht suchen, kann man Anschlussfehler vermeiden - oder zu gegebener Zeit “Alles auf Anfang„ stellen.“ 

Wichtigste Ehrung des Filmfests ist der Douglas-Sirk-Preis, der diesmal an die britische Schauspielerin Tilda Swinton geht. Im Anschluss an die Preisverleihung am 2. Oktober feiert Jim Jarmuschs Vampirfilm „Only Lovers Left Alive“ mit Swinton in der Hauptrolle Deutschlandpremiere. Zu den weiteren internationalen Stars, die sich auf den roten Teppichen an der Elbe zeigen wollen, gehört die Französin Emmanuelle Seigner. Sie kommt ohne ihren Ehemann Roman Polanski zur Vorführung des Dramas „Venus im Pelz“.

Parallel läuft das 11. Michel Kinder- und Jugendfilmfest, das am Freitag mit „Mister Twister“ (Niederlande) startet.

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erstellt am 27.Sep.2013 | 09:24 Uhr

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