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Heimspiel in Hamburg : 0:0 gegen Eintracht Frankfurt - HSV verpasst Startrekord

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Spielfreude und geglückte Pässe: Der HSV war in der Partie gegen Frankfurt überlegen. Der Auffälligste: Aaron Hunt.

Hamburg | Der Hamburger SV hat beim 0:0 gegen Eintracht Frankfurt zwei Punkte verschenkt und seine beste Startbilanz seit sechs Jahren verpasst. Die Gastgeber hatten am Samstag im heimischen Volksparkstadion einige Male das Siegtor auf dem Fuß, sündigten vor 55.322 Zuschauern im Volksparkstadion aber im Abschluss. Ein Trost bleibt Trainer Bruno Labbadia aber: Seit er den HSV im April in höchster Abstiegsgefahr übernommen hat, ist das Team vor heimischer Kulisse in sechs Pflichtspielen unbesiegt. Mit nunmehr sieben Punkten nach fünf Spielen sind die Hamburger deutlich besser als im Vorjahr. Die Frankfurter bleiben mit acht Zählern an der Spitzengruppe dran.

Für die unterhaltsame Partie mit einem überlegenen HSV hatte Labbadia mit einer Ausnahme sein siegreiches Team aus dem vorangegangenen Spiel bei Borussia Mönchengladbach (3:0) aufs Feld geschickt. Emir Spahic kam für den verletzten Albin Ekdal. Im Tor beließ der Coach Jaroslav Drobny, obwohl René Adler wieder genesen ist und trainiert.

Labbadias Mannschaft eröffnete die Partie mit viel Druck und hatte bei einem Lattentreffer durch Johan Djourou (10. Minute) die beste Torgelegenheit. Die Hamburger ließen Spielkultur erkennen. Ballstafetten gelangen, Pässe kamen an, Tricks glückten. Die Zuschauer auf den Rängen waren begeistert über die Spielfreude ihrer Mannschaft. Auffälligste Figur war Aaron Hunt. Der vom VfL Wolfsburg geholte Mittelfeldspieler knüpfte die Fäden und leitete torgefährliche Aktionen ein.

Die Frankfurter kamen nicht wie zuletzt bei ihren Kantersiegen gegen Stuttgart (4:1) und Köln (6:2) mit dem Gegner zurecht. Auch Trainer Armin Veh setzte wie sein HSV-Kollege auf Konstanz und brachte das Team, dass in der Vorwoche Köln aus dem Stadion gefegt hatte. Das als Traumsturm gefeierte Trio Alex Meier, Luc Castaignos und Haris Seferovic konnte sich diesmal aber kaum in Szene setzen. Dafür hatte Innenverteidiger Marco Russ mit einem Kopfball beinahe die Führung erzielt. Doch HSV-Mittelfeldakteur Nicolai Müller köpfte den Ball von der Linie (5.).

Im zweiten Spielabschnitt drehten die Frankfurter auf und hatten durch Seferovic per Kopf (58.) und Meier (62.), dessen Schuss Drobny parierte, Möglichkeiten. Doch die Hessen, denen von allen Bundesliga-Teams bislang die beste Chancenverwertung attestiert wird, blieben ihre Effektivität in Hamburg schuldig. Das Spiel wurde zerfahrener, weil beide Mannschaften fortan hastiger agierten und ein wenig die Linie verloren.

Gar einen Hamburg-Komplex hat offensichtlich Meier, mit 19 Treffern bester Torjäger der vergangenen Saison Der frühere HSV-Profi, der bereits sieben Tore gegen seinen Ex-Verein erzielt hat und bei seinem Comeback vor Wochenfrist nach Verletzung gleich dreimal zugeschlagen hatte, trifft nur daheim in Frankfurt. In Hamburg verfehlt er regelmäßig

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erstellt am 19.Sep.2015 | 17:48 Uhr

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