Hamburg-Wilhelmsburg : MEK-Einsatz: 18-Jähriger wollte Wohnblock sprengen

Die Beamten des MEK nach ihrem Einsatz.
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Die Beamten des MEK nach ihrem Einsatz.

Halbnackt und mit einem Messer bewaffnet, drohte der Mann mit einem Blutbad. Das Mobile Einsatz Kommando der Polizei konnte den 18-Jährigen schnell überwältigen. Dieser ist nun in psychatrischer Behandlung.

shz.de von
08. April 2014, 06:42 Uhr

Hamburg | Ein 18-Jähriger hielt am Montagabend Feuerwehr und Polizei in Atem. Der junge Mann verschanzte sich halbnackt und mit einem Messer bewaffnet in der Wohnung seiner Mutter. Die hatte er zuvor vor die Tür gesetzt, weil sie seinen Computer ausgeschaltet hatte. Der 18-Jährige drohte mit einem Blutbad und einem Feuer-Inferno, teilte die Polizei mit.

Weil der junge Mann bewaffnet war, wurde das Mobile Einsatz Kommando (MEK) alarmiert. Ein Notarzt und Sanitäter standen bereit. Nach einer kurzen Sondierung durch das MEK wurde der Mann dann überwältigt und abgeführt. Nur mit einer Schlafanzughose bekleidet und vermutlich unter dem Einfluss diverser Drogen wurde der Mann zum Rettungswagen gebracht. Der Arzt veranlasste eine Einweisung in die Psychiatrie.

Sprengstoff oder weitere Waffen wurden in der Wohnung nicht gefunden. Der Mann hatte jedoch die Wohnungseinrichtung seiner Mutter komplett zerstört.

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