zur Navigation springen

Strassensanierung : Mega-Baustelle in Hamburgs Westen

vom

Ab März wird eine der wichtigsten westlichen Einfallschneisen Hamburgs für Monate zur Einbahnstraße. Pendler müssen sich auf erhebliche Behinderungen einstellen.

Hamburg | Eine der wichtigen westlichen Einfallschneisen Hamburgs wird für Monate zur Einbahnstraße. Mit Ferienbeginn am Montag, 7. März, startet die Grundsanierung von vier Hauptstraßen zwischen Lurup und Altona.

Betroffen sind die Luruper Hauptstraße, die Luruper Chaussee, die Bahrenfelder Chaussee sowie die Stresemannstraße. Einpendler aus Richtung Schenefeld/Pinneberg müssen sich auf erhebliche Behinderungen einstellen. Auf der Strecke sind täglich bis zu 70.000 Menschen mit Pkw, Bus oder Fahrrad unterwegs.

Nach Angaben der Verkehrsbehörde handelt es sich um das aktuell größte Straßensanierungsprojekt Hamburgs auf einer Gesamtlänge von rund vier Kilometern. Die Kosten veranschlagt die Stadt auf elf Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für Anfang August vorgesehen.

Der Fahrbahnzustand auf der durchweg vierspurigen Achse sei aufgrund der starken Nutzung „sehr schlecht“, heißt es aus der Behörde. Auf 65.000 Quadratmetern werden daher die oberen Schichten der Fahrbahn erneuert oder gleich die gesamte Straße grundinstandgesetzt.

Bei der Gelegenheit baut der Landesbetrieb Straßen, Brücken, Gewässer (LSBG) in Teilbereichen auch neue Rad- und Gehwege. Rund 2.100 laufende Meter Radweg werden saniert, auf etwa 3,3 Kilometern 1,60 Meter breite Radfahrstreifen angelegt. Freuen dürfen sich die Fahrgäste der VHH-Metrobusluslinien 2 und 3: Wege und Haltestellen werden für seh- und mobilitätseingeschränkte Personen barrierefrei ausgebaut.

Während der Bauarbeiten werden die betroffenen Straßen zum großen Teil zu Einbahnstraßen. Die Stresemannstraße ist zwischen Bornkampsweg und Plöner Straße nur stadteinwärts befahrbar; in die Gegenrichtung wird der Verkehr über Plöner Straße, Leunastraße und Bornkampsweg umgeleitet. Auf der Bahrenfelder Chaussee und einem Teil der Luruper Chaussee rollt der Verkehr während der Bauzeit nur stadtauswärts. Dort gilt die Umfahrung über Von-Sauer-Straße, Osdorfer Weg und Ebertallee. 

Um die Belastungen für Autofahrer, Anwohner und Ladenbesitzer in Grenzen zu halten, hat der LSBG die zehn Einzelbaustellen zu einer großen gebündelt und die Abschnitte aufeinander abgestimmt, um die diversen Maßnahmen jeweils „in einem Abwasch“ erledigen zu können. Dies führe zu einer „kürzeren Beeinträchtigung und geringeren Kosten“, beteuert Verkehrsstaatsrat Andreas Rieckhof. Die Erreichbarkeit aller anliegenden Grundstücke und Betriebe sei jederzeit gegeben.

zur Startseite

von
erstellt am 26.Feb.2016 | 17:20 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen