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Teufelsbrück in Hamburg : Mann stürzt in die Elbe – Sehbehinderter bleibt unauffindbar

vom

Der am Freitagabend in die Elbe gestürzte sehbehinderte Mann kommt nach aktuellen Informationen aus Schenefeld im Kreis Pinneberg. Die Suchaktion blieb bislang erfolglos. Auch de Feuerwehr Wedel unterstützt auf dem Wasser.

shz.de von
erstellt am 24.Jan.2016 | 09:06 Uhr

Hamburg | Der vermutlich sehbehinderter Mann aus Schleswig-Holstein, der am Freitagabend am Anleger Teufelsbrück in Hamburg in die Elbe gestürzt ist, kommt vermutlich aus Schenefeld im Kreis Pinneberg. Von ihm fehlte bislang jedoch weiterhin jede Spur. Man müsse davon ausgehen, dass der 53-Jährige inzwischen tot ist. Fußgänger hätten am Freitagabend Schreie gehört und den Mann in der Elbe treiben sehen. Sie warfen einen Rettungsring ins Wasser - der Mann bekam ihn jedoch nicht zu fassen. Am Anleger wurde ein Blindenhund gefunden.

Die alarmierten Rettungskräfte suchten in der Elbe und vom Ufer aus vergeblich nach dem 53-Jährigen. Ein Hubschrauber und mehrere Boote waren im Einsatz. Die Feuerwehr Wedel unterstützte mit 25 Kräften und einem Boot mit Suchscheinwerfer. Wegen der Dunkelheit und des schlechten Wetters sei die Sicht jedoch schlecht gewesen, erklärte der Sprecher. Nach rund zwei Stunden wurde die Suche im Wasser zunächst abgebrochen - der Mann hätte den Angaben zufolge nach dieser Zeit im kalten Wasser keine Überlebenschancen mehr gehabt. Der Einsatz an Land dauerte noch bis in die frühen Morgenstunden. Nach bisherigen Erkenntnissen gehen die Ermittler von einem Unfall aus.

Streifen der Wasserschutzpolizei und Einsatzkräfte an Land seien angewiesen, nach dem Mann Ausschau zu halten, hieß es. Eine erneute Suchaktion sollte aber wegen der geringen Überlebenschancen nicht mehr eingeleitet werden.

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