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Spadenland in Hamburg : Mann stirbt bei Umgang mit Profi-Feuerwerk

vom

Es sollte eine fröhliche Geburtstagsparty am Elbdeich werden, mit Feuerwerk. Doch das wurde dem Gastgeber zum tödlichen Verhängnis. Die Polizei fragt sich, ob der Mann das Profi-Feuerwerk abbrennen durfte.

shz.de von
erstellt am 09.Aug.2015 | 19:20 Uhr

Hamburg | Ein 52-jähriger Mann ist in der Nacht zum Sonntag bei einer Geburtstagsparty am Elbdeich ums Leben gekommen, als er ein Profi-Feuerwerk zünden wollte. Eine Feuerwerksbatterie sei umgefallen und ein Querschläger habe den Mann im Gesicht getroffen, teilte die Polizei mit.

Zwei weitere Beteiligte, der 13-jährige Sohn des Opfers und ein 48-Jähriger, wurden verletzt und mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der 48-Jährige wurde mittlerweile wieder entlassen.

Das Landeskriminalamt ermittelt mit seiner Abteilung für Waffen- und Sprengstoffdelikte in dem Fall. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Kriminalbeamten handelte es sich bei dem abgebrannten Feuerwerk um eine erlaubnispflichtige Feuerwerksbatterie der Klasse 4.

Wer solche Artikel kaufen, transportieren, lagern oder benutzen will, benötigt nach dem Sprengstoffgesetz eine besondere Genehmigung (Pyrotechnikerbescheinigung). Zur Klasse 4 zählen unter anderem Großfeuerwerksraketen, Feuerwerksbomben und großkalibrige Römische Lichter.

Die Polizei ermittelt nun den genauen Hergang des Unfalls und ob eine solche Genehmigung vorlag. Dazu hat sie eine weitere Batterie sowie bereits abgebranntes Feuerwerk sichergestellt.

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