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Ostfriesland : Mann nach Tod von Millionärin aus Leer wegen Totschlags angeklagt

vom

Der 55-jährige gebürtige Bochumer soll die Galeristin getötet haben. Er bestreitet das.

Aurich | Die Staatsanwaltschaft Aurich hat Anklage gegen einen 55 Jahre alte Mann erhoben, der eine Millionärin aus dem ostfriesischen Leer getötet haben soll. Der Mann sitzt bereits seit November in Untersuchungshaft. Ihm wird Totschlag vorgeworfen. Er hatte stets abgestritten, die Galeristin getötet zu haben, allerdings eingeräumt, ihre Leiche abtransportiert zu haben.

Der gebürtige Bochumer soll die Frau im Oktober 2016 bei einem Streit angegriffen und mit einem Messer ihre Halsschlagader durchtrennt haben, teilte die Staatsanwaltschaft am Montag mit. Außerdem soll er mit einem Hocker auf die 66-Jährige eingeschlagen haben. Die Frau starb an massivem Blutverlust. Ihre Leiche wurde im März in einem Waldstück bei Seevetal südlich von Hamburg entdeckt.

In einem Café in Bingum, das die Galeristin betrieben hatte, hatten Fahnder kurz nach ihrem Verschwinden schnell die Spuren eines Verbrechens und Blut der Frau gefunden. Auch in einem in Hamburg abgestellten Jaguar der Galeristin wurden Hinweise darauf gefunden, dass die Frau einem Verbrechen zum Opfer fiel.

Nach der Festnahme der Verdächtigen und seiner Aussage dazu, wo er die Leiche abgelegt hatte, wurde immer wieder nach der Frau gesucht - monatelang ohne Erfolg. Zahlreiche groß angelegte Suchaktionen mit Spürhunden, Drohnen und mit einem Sonarboot brachten kein Ergebnis.

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erstellt am 03.Apr.2017 | 13:49 Uhr

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