Vorfall in Hamburg-Borgfelde : Mann beißt Baby und bedroht Mutter mit Messer – Prozess beginnt

Das Baby erlitt den Angaben zufolge eine vier Zentimeter lange Bisswunde am Schultergelenk.

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26. Oktober 2018, 16:49 Uhr

Hamburg | Wegen gewalttätiger Übergriffe auf ein Baby und dessen Mutter muss sich ein 36-Jähriger am kommenden Donnerstag in Hamburg vor Gericht verantworten. Dem Mann wird vorgeworfen, am 20. Mai vergangenen Jahres den neun Monate alten Jungen in seinem Auto mit stumpfer Gewalt so misshandelt zu haben, dass das Kind Hautunterblutungen im Gesicht und am Oberarm davontrug.

Als der Junge laut weinte, soll ihm der Mann in die Schulter gebissen haben, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Das Baby erlitt den Angaben zufolge eine vier Zentimeter lange halbmondförmige Bisswunde am Schultergelenk.

Sechs Tage später habe der 36-Jährige das Kind in einer öffentlichen Wohnunterkunft im Stadtteil Borgfelde erneut misshandelt. Danach hatte es eine Hautabschürfung am Rücken und Hautunterblutungen am Gesäß. Gut einen Monat darauf soll der Angeklagte die Mutter des Kindes in der Unterkunft geschlagen haben. Dann sei er mit der im sechsten Monat schwangeren Frau in Richtung Hamburg-Veddel gefahren.

Als sie ihm sagte, dass sie sich von ihm trennen wolle, habe er sie bedroht. Mit vorgehaltenem Messer habe er sie gefragt, ob er ihr in den Bauch oder in den Hals stechen solle, um sie von ihrem Vorhaben abzubringen. Die Anklage lautet auf Körperverletzung und Nötigung.

Nähere Angaben zur Identität des mutmaßlichen Täters und der Opfer machte die Staatsanwaltschaft nicht.

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