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HSV gegen Bayer Leverkusen : Labbadia setzt gegen Bayer auf die eigenen Stärken

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Aus der Onlineredaktion

Rechtzeitig vor dem Auswärtsspiel in Leverkusen haben sich Regisseur Hunt sowie die Defensiv-Akteure Sakai und Jung im Trainingsbetrieb des HSV zurückgemeldet. Die Hamburger hoffen auf Zählbares.

shz.de von
erstellt am 13.Mär.2016 | 15:15 Uhr

Vor dem Gastspiel des Bundesligisten Hamburger SV in Leverkusen hat Bayer-Trainer Roger Schmidt seine Akteure gewarnt. „Der HSV ist in einer guten Verfassung. In unserer schweren Phase ist jedes Match eine Herausforderung“, mahnte der Bayer-Coach seine derzeit von Spiel zu Spiel hetzenden Profis, die Norddeutschen nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Dazu haben die Werkskicker jedoch auch keinen Anlass: Aus den letzten vier Punktspielen holten sie nur einen Zähler, zudem verloren sie am Donnerstagabend in der Europa Legaue 0:2 beim FC Villarreal und beklagen weiteres Verletzungspech.

Dennoch glaubt HSV-Trainer Bruno Labbadia nicht, dass die englische Woche und Bayers Reisestress ein Vorteil für sein Team sein wird. „Sie haben in den letzten Jahren häufig international gespielt und können damit umgehen“, meinte der 50-Jährige, der am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) an seine alte Wirkungsstätte (2008-2009) zurückkehrt.

Dort kann er voraussichtlich auch auf Aaron Hunt, Gotoku Sakai und Gideon Jung zurückgreifen. Das Trio konnte am Samstag ebenso wie Ivo Ilicevic, der am Freitag behandelt werden musste, am Training teilnehmen. Aus der Stamm-Elf fehlt sicher Abwehrchef Emir Spahic, für den Kapitän Johan Djourou zurück in den Kader kehrt. Spahic hatte im Heimspiel gegen Hertha BSC (2:0) seine fünfte Gelbe Karte gesehen und ist damit bei seinem Ex-Verein gesperrt.

Die Statistik spricht gegen den HSV, der bei den letzten sechs Auftritten in Leverkusen nur zwei Punkte holte. Hoffnung macht aber, dass die Personalnot bei Bayer nach dem Villarreal-Spiel noch größer geworden ist. So fällt neben Verteidiger Sebastian Boenisch (Saison beendet) auch Nationalspieler Christoph Kramer (Schleudertrauma) aus.

Der Weltmeister war im Europa-League-Spiel aus Nahdistanz vom Ball am Kopf getroffen worden und kurz benommen.

Unsicher ist zudem, ob Abwehrchef Ömer Troprak (Muskelfaserriss) mitwirken kann. „Die Personaldecke ist sehr eng, die Spieler gehen nach elf Partien im Drei-Tages-Rhythmus an die Grenze der Belastbarkeit“, klagte Schmidt. Sein Kollege Labbadia will indes nicht so sehr auf den Gegner schauen, sondern setzt auf die eigenen Fähigkeiten. „In erster Linie möchte ich, dass wir unsere Konzentration auf uns richten, auf unser Spiel, auf unsere Stärken“, sagte er am Samstag laut HSV-Homepage.

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