U-Bahn-Haltestelle Lohmühlenstraße : Kurioser Unfall in Hamburg-St. Georg: Sprinter fliegt in Baustelle

Der Wagen landete in Baustellen-Material.

Der Wagen landete in Baustellen-Material.

Ein 51-Jähriger übersah offenbar die Absperrung in der Mitte der Fahrbahn. Er blieb bei dem Unfall unverletzt.

shz.de von
01. September 2018, 11:38 Uhr

Hamburg | Glück im Unglück hatte der Fahrer eines Lieferwagens bei einem kuriosen Unfall in Hamburg-St. Georg. Der 51-Jährige war am Samstagvormittag gegen 6.30 Uhr in Höhe der U-Bahn-Haltestelle Lohmühlenstraße unterwegs, als er mit seinem Sprinter auf eine Schutzbarriere für eine Baustelle in der Mitte der Fahrbahn auffuhr. Dabei hob der Wagen ab, drehte sich und knallte mit der linken Seite in abgestelltes Baustellen-Materal. „Zum Glück seitlich, sonst hätte es schlimm ausgehen können“, so ein vor Ort eingesetzter Polizist.

Die Fahrbahnmitte ist an dieser Stelle abgesperrt, weil am U-Bahn-Eingang Stiftstraße ein Aufzug für den Bahnsteig gebaut wird. „Ich kann mir das nicht erklären“, sagt Maik S., der Fahrer des Unfallwagens. Er wollte eine Extraladung von Werbemitteln aufladen, um einem Kollegen zu helfen. „Das wird jetzt nichts mehr, der Wagen ist wohl ein Totalschaden“, sagt er geknickt. Zugleich hofft er, dass er nicht aus der Firma geworfen wird: „Wenn der Chef das erfährt, weiß ich nicht wie er reagiert“ – obwohl der 51-Jährige, nach eigenen Angaben, seit vielen Jahren unfallfrei unterwegs ist.

Ein Abschleppfahrzeug des ADAC hob den Kleinlaster am Heck an und setzte ihn in die Baustelle. Dann erst konnte der schwere Lieferwagen verladen werden. „Zum Glück ist niemandem etwas passiert. Männer waren direkt hinter mir. Nicht auszudenken, was gewesen wäre, wenn die neben mir gefahren wären“, so Schröder. Genau diese Verkehrsteilnehmer riefen dann auch Feuerwehr und Polizei, kümmerten sich um den Lieferwagenfahrer. „Mir ist nichts passiert, ich war ja angeschnallt“, resümiert dieser noch immer unter Schock stehend.

Blaulichtmonitor

Was ist der Blaulichtmonitor?

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert