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Brennende Mülltonnen : Krawalle rund um den „Schanzenhof“ in Hamburg

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Der Streit um den „Schanzenhof“ geht auf der Straße weiter: In der Nacht brannten Mülltonnen und flogen Flaschen.

Hamburg | Im Hamburger Schanzenviertel hat es bis in den frühen Freitagmorgen Krawalle gegeben. Etwa 100 Demonstranten lieferten sich in mehreren Gruppen Krawalle mit der Polizei, berichtet das Hamburger Abendblatt. Direkt zum „Schanzenhof“ kamen sie aber offenbar nicht. Laut Polizei wurden drei Menschen festgenommen, weitere 18 Personen kamen in Gewahrsam.

Seit Tagen kommt es im Streit um den „Schanzenhof“ zu Ausschreitungen - zuletzt am Donnerstag und bei einem Straßenfest am Karsamstag.

Am Donnerstag hatten Demonstranten den „Schanzenhof“ besetzt, um eine Schlüsselübergabe an einen neuen Mieter zu behindern. Wegen einer Mieterhöhung waren die Vormieter, darunter Musiker und Kulturschaffende, ausgezogen. Das Gebäude gilt in der linken Szene als Symbol gegen die als Gentrifizierung bezeichnete Aufwertung des Stadtteils. Die Polizei räumte das Gebäude.

Am Donnerstagabend begann die Krawallnacht, als sich Aktivisten am Bahnhof Sternschanze versammelten und in Richtung Lagerstraße zogen - ohne eine Anmeldung. Die Polizei hielt die Aktivsten mit Hundertschaften auf. Es folgte laut Abendblatt ein Katz-und-Maus-Spiel, bei dem die Aktivisten Mülltonnen umwarfen und anzündeten und Flaschen auf die Polizisten warfen.

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erstellt am 01.Apr.2016 | 10:44 Uhr

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