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Hamburg : Konvertierten Iraner verprügelt: Polizei fahndet nach Mann aus Afghanistan

vom

Ein Afghane soll einen Mann in einer Hamburger Flüchtlingsunterkunft schwer verletzt haben – aus religiösen Gründen.

shz.de von
erstellt am 02.Nov.2015 | 17:12 Uhr

Hamburg | Nach einem vermutlich religiös motivierten Angriff auf einen Iraner in einer Hamburger Flüchtlingsunterkunft fahndet die Polizei mit einem Foto nach dem mutmaßlichen Täter. Der junge Afghane soll den 24-jährigen Iraner am 18. Oktober mit einem Teleskopschlagstock angegriffen und schwer verletzt haben.

Nur wenige Tage zuvor soll dieser ihm berichtet haben, dass er zum Christentum übergetreten sei. Daraufhin habe der Afghane erklärt, dass es in dem Fall keine Sünde sei, den 24-Jährigen zu töten, hatte die Polizei seinerzeit mitgeteilt.

Nach dem Angriff war der Afghane zunächst von anderen Bewohnern des Flüchtlingsheims in Hamburg-Eidelstedt festgehalten worden. Dann konnte ihn aber eine Gruppe von 15 bis 20 Personen befreien, wie es hieß. Wenige Tage später wurde ein Haftbefehl erlassen. Das Alter des Afghanen gab die Polizei mit 18 Jahren an, nach Papieren, die auf einen Alias-Namen ausgestellt sind, soll er bereits 22 sein.

Wer Hinweise geben kann, meldet sich bitte telefonisch bei der Verbindungsstelle im Landeskriminalamt unter 040/4286-56789.

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