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Hamburger Hafen : Kokain in Grillkohle - Schmuggler in Haft

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Der Zoll findet Rauschgift im Wert von 5,2 Millionen Euro im Hamburger Hafen. Bis ins bayerische Augsburg verfolgten die Ermittler den Weg des Kokains.

Hamburg/Augsburg | Drogenfahndern aus Hamburg und Bayern ist ein Schlag gegen Kokainschmuggler gelungen. 80 Kilogramm des Rauschgifts im Wert von rund 5,2 Millionen Euro entdeckte der Hamburger Zoll nach eigenen Angaben bereits am 10. August im Hamburger Hafen. Bei Routinekontrollen durchleuchteten Zöllner die Ware eines Containers mit Grillkohle aus Paraguay (Südamerika) und stellten Auffälligkeiten gegenüber der handelsüblichen Kohle fest.

Beim Öffnen der Säcke entpuppte sich die vermeintliche Grillkohle als Kokain-Briketts. Das gepresste Kokain sei zu je 100 Gramm mit einer schwarzen Kohleschicht überzogen und unter die echte Holzkohle gemischt worden, teilte der Hamburger Zoll am Donnerstag mit.

Zusammen mit der Kriminalpolizei in Augsburg und dem Zoll in Augsburg und München verfolgten die Hamburger Ermittler den Weg des Kokains zum Empfänger des Containers und somit zu drei mutmaßlichen Schmugglern. Dabei handelte es sich um den Inhaber einer Firma und zwei Hintermänner. Die Firmenräume in der Nähe von Augsburg sowie die Privatwohnungen des Trios wurden durchsucht. Beamte stellten Beweismaterial sicher. Die drei Männer befinden sich seit dem vergangenen Mittwoch in U-Haft. „Solche Festnahmen sind der Schlüssel dafür, die internationale Rauschgiftkriminalität nachhaltig zu bekämpfen“, sagte Niels Hennig, Sprecher des Zolls in Hamburg.

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erstellt am 08.Okt.2015 | 13:41 Uhr

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