Schnaps-Aktion in Hamburg : Kneipen unterstützen G20-Protest: „Soli-Mexikaner gegen Trump“

Mexikaner ist ein Kult-Schnaps.

Mexikaner ist ein Kult-Schnaps.

Der Tomatenschnaps „Mexikaner“ wird in Hamburg zum Zeichen des Protests gegen den Besuch des neuen US-Präsidenten.

shz.de von
07. März 2017, 09:52 Uhr

Hamburg | In Hamburg können jetzt „Mexikaner“ gegen US-Präsident Donald Trump und den G20-Gipfel gekippt werden. In mehr als 20 Kneipen wird der kultige Tomatenschnaps ausgeschenkt, um Spenden für die Proteste gegen den G20-Gipfel am 7. und 8. Juli in der Hansestadt zu sammeln. Die Aktion „Soli-Mexikaner gegen Trump“ sei in einer Kneipe auf St. Pauli „aus einer Schnapsidee“ heraus entstanden, sagte Mitinitiator Björn Rosteck. Die Idee spiele auch auf Trumps Plan an, eine Mauer an der Grenze zu Mexiko zu bauen.

Der Mexikaner, ein zumeist selbstgemixter Tomatenschnaps, gilt als Hamburger Kultgetränk. Er sei scharf und schmecke „widerborstig“, heißt es auf der Homepage der Initiatoren. Die Spenden aus dem Verkauf gehen demnach komplett an Anti-G20-Aktionen. Neben den mehr als 20 Kneipen in Hamburg machen laut Veranstalter auch Bars unter anderem in Berlin, Leipzig, Wien und Kopenhagen mit.

Zu dem zweitägigen G20-Gipfel werden Staats- und Regierungschefs aus Industrie- und Schwellenländern in der Hansestadt erwartet.

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