Öffentlichkeitsfahndung in Hamburg : Kind in S-Bahn misshandelt: Frau stellt sich der Polizei

Mit einem Foto fahndete die Polizei nach einer Frau, die ein Mädchen in der S-Bahn misshandelt haben soll. Sie stellte sich am Mittwochvormittag der Polizei.
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Mit einem Foto fahndete die Polizei nach einer Frau, die ein Mädchen in der S-Bahn misshandelt haben soll. Sie stellte sich am Mittwochvormittag der Polizei.

In einer S-Bahn soll eine Frau ein kleines Mädchen schwer misshandelt haben. Die Tat fand bereits im Oktober 2015 statt.

shz.de von
18. Mai 2016, 09:00 Uhr

Hamburg | Eine Frau, nach der die Bundespolizei in Hamburg mit einem Foto gefahndet hat, hat sich in Begleitung von Angehörigen der Polizei gestellt. Der 55-Jährigen wird vorgeworfen, in einer Hamburger S-Bahn ein kleines Mädchen misshandelt zu haben. Die Tat habe sich bereits am 25. Oktober vergangenen Jahres in der S3 in Richtung Pinneberg ereignet, teilte die Bundespolizei am Dienstag mit. Auch nach Monaten sei die Frau noch nicht identifiziert worden, weshalb öffentlich nach ihr gefahndet wurde.

Nach Zeugenhinweisen hat die ältere Frau das höchstens sechs Jahre alte Mädchen grob angefasst, geschüttelt und ihm mehrere Faustschläge auf den Kopf verpasst. Nach dem das Mädchen sich weinend auf einen Sitz innerhalb der S-Bahn setzen wollte, stieß die Tatverdächtige das Kind auf den Boden. Nach Polizeiangaben versuchte das Kind mehrmals vom Boden aufzustehen, wurde aber immer wieder von der Beschuldigten auf den Boden gedrückt. Danach soll sie das weinende Mädchen unter ihren Rollator gedrückt haben. Dort habe das Kind ausharren müssen. Die Frau sei in Begleitung eines Mannes und des Mädchens am Hauptbahnhof in die Bahn gestiegen.

Die Beschuldigte machte auf der Dienststelle keine weiteren Aussagen zu den Tatvorwürfen und möchte nach jetzigem Sachstand einen Rechtsanwalt konsultieren. Wegen einer möglichen Kindswohlgefährdung wurden über die zuständigen Jugendbehörden bereits Maßnahmen veranlasst.

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