zur Navigation springen

Hamburg : Keine Einigung zwischen „Sexy Cora“-Witwer und Schönheitsklinik

vom

„Sexy Cora“ starb bei einer Schönheits-OP, ihr Witwer verlangt Millionen. Ein Ende des Streits ist nicht in Sicht.

Hamburg | Im Rechtsstreit um Geldforderungen des Witwers von „Sexy Cora“ an eine Hamburger Schönheitsklinik haben sich beide Seiten nicht einigen können. Das teilte ein Gerichtssprecher am Dienstag mit. Das Landgericht Hamburg hatte im März eine Frist bis Anfang April für eine Einigung gesetzt. Nun muss voraussichtlich die Zivilkammer entscheiden, ob und wie viel Geld der Witwer Tim Wosnitza (31) von der Klinik verlangen kann. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung über die Fortdauer des Streits zwischen dem Witwer und der Klinik berichtet.

Die Pornodarstellerin Carolin Wosnitza - so hieß „Sexy Cora“ mit bürgerlichem Namen - hatte sich im Januar 2011 zum fünften Mal die Brüste vergrößern lassen wollen. Während der OP erlitt die 23-Jährige aufgrund von Sauerstoffmangel schwerste Hirnschäden, an denen sie wenige Tage später starb. 2013 verurteilte das Landgericht die an der Operation beteiligte Narkoseärztin wegen fahrlässiger Tötung zu 14 Monaten Haft auf Bewährung.

Der Ehemann Tim Wosnitza war auch der Manager seiner Frau und lebte zum Großteil von den Einkünften, die sie erzielte. In seiner Klage forderte er nach Angaben des Gerichtssprechers ursprünglich eine monatliche Unterhaltsrente von 3500 Euro bis zum Jahr 2064.

Inzwischen habe er seinen Antrag aber abgeändert. Die Forderungen, die auch Behandlungskosten und Schmerzensgeld umfassen, seien aber nur schwer zu beziffern. Der Streitwert der Klage liege bei 844.000 Euro.

zur Startseite

von
erstellt am 05.Apr.2016 | 19:19 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen