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Mit Stein in der Hand : Junge Union fordert Abriss der Roten Flora

vom

Die Landesvorsitzende Antonia Niecke reagiert damit auf einen Tweet einer Antifa-Gruppe.

shz.de von
erstellt am 21.Jul.2017 | 15:26 Uhr

Hamburg | Die Junge Union Hamburg hat ihre Forderung nach einem Abriss der Roten Flora bekräftigt. „Wir haben schon 2013 gesagt, dass die Rote Flora abgerissen werden sollte“, sagte die Landesvorsitzende der CDU-Jugendorganisation, Antonia Niecke, am Freitag zu einem Tweet einer Antifa-Gruppe mit der Überschrift „Flora bleibt! - Besetzte Häuser erkämpfen und verteidigen!“. Auf der Kurzmitteilung im Internet ist ein Foto zu sehen, das Niecke mit einem Blumenstrauß in der linken Hand und einem Pflasterstein in der rechten vor dem linksautonomen Zentrum im Schanzenviertel zeigt.

Der Screenshot zeigt Niecke mit Stein und Blumenstrauß. Die Antifaschistische Aktion fügte den Text hinzu.
Der Screenshot zeigt Niecke mit Stein und Blumenstrauß. Die Antifaschistische Aktion fügte den Text hinzu. Foto: Screenshot/Twitter
 

Seit den G20-Krawallen hat die Diskussion um das ehemalige Theatergebäude wieder an Fahrt aufgenommen. Verantwortliche des Zentrums hatten zur Demonstration „Welcome to Hell“ aufgerufen, in deren Folge es zu schweren Ausschreitungen kam.

Es handele sich um eine Aufnahme aus einem Imagevideo der Jungen Union. In diesem geht Niecke durch das Viertel und sagt: „Meine Stadt lebt von Vielfalt und einem friedlichen Miteinander, denn jeder Extremist ist Mist.“ Das Video sei schon vor einem Jahr gedreht worden. „Wir wollten ein bisschen eckig und kantig sein und provozieren“, sagte die 26-Jährige. Eine linke Gruppe habe es schon vor längerer Zeit bei Facebook aufgegriffen.

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