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Ehrung für Musical-Produzent : Joop van den Ende erhält Gustaf-Gründgens-Preis

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Er holte „König der Löwen“ an die Elbe - nun kann sich der Musical- und Theaterproduzent Joop van den Ende über eine ganz besondere Auszeichnung freuen.

shz.de von
erstellt am 22.Mär.2015 | 08:06 Uhr

Hamburg | Musical- und Theaterproduzent Joop van den Ende (73, „Das Phantom der Oper“) erhält für sein Wirken in Hamburg den diesjährigen Gustaf-Gründgens-Preis. Die mit 15.000 Euro dotierte, nach 2012 zum zweiten Mal vergebene Auszeichnung wird auf einer Benefiz-Musicalmatinee am Sonntag (22. März) um 11.00 Uhr im Deutschen Schauspielhaus überreicht. Stifter sind das Theater und der Lions Club Hamburg.

Der 1942 in Amsterdam (Niederlande) geborene van den Ende hat nicht nur Musicals wie „Der König der Löwen“ an die Elbe gebracht - seit 2003 bildet seine „Joop van den Ende Academy - Stage Entertainment“ dort auch Nachwuchs aus.  Der Preis soll zudem an Darsteller, Regisseur und Intendant Gründgens (1899-1963) erinnern, der das Schauspielhaus von 1956 bis 1963 zu einer Glanzzeit geführt hatte. Als legendär gelten dessen Inszenierungen von Goethes „Faust I“ und „Faust II“ mit ihm selbst in der Rolle des Mephisto. Mit der Auszeichnung wurde 2012 Hamburgs langjähriger Ballettchef John Neumeier geehrt.

„Empfänger des Preises ist eine Persönlichkeit, die in Hamburg im Bereich der darstellenden Künste herausragende Leistungen erbracht hat“, heißt es in einer Presseerklärung von Schauspielhaus und Lions Club. Van den Ende, der seine Karriere in den Niederlanden 1969 als unabhängiger Theater- und Fernsehproduzent begonnen hat, prägt mit seinen Erfolgsmusicals längst den Standort Hamburg künstlerisch und wirtschaftlich mit. Junge Talente werden in seiner Academy in dreijähriger Ausbildung in Tanz, Gesang und Schauspiel zur Bühnenreife geführt. Die Schirmherrschaft der Matinee am Sonntag übernimmt Filmregisseur Sönke Wortmann. Dessen Kinoknüller „Das Wunder von Bern“ (2003) ist in der Hansestadt mittlerweile ebenfalls zum Musical-Hit aus dem Hause van den Ende mutiert.

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