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ANSTOSS – Die HSV-Kolumne : Jetzt muss ein Neustart her

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der Klassenhalt ist geschafft. Unser Autor Lars Zimmermann denkt deshalb schon einen Schritt weiter.

shz.de von
erstellt am 07.Jun.2015 | 06:00 Uhr

Hamburg | Der HSV hat den Super-Gau zum Glück abgewendet und sich in Karlsruhe mit einer beherzten kämpferischen Leistung den Klassenerhalt gesichert. Doch auch, wenn die Mannschaft im letzten Spiel überzeugen konnte, muss jetzt ein Neustart her. Und zwar mit neuen Spielern. Aufgrund der zahlreichen auslaufenden Verträge sind die Chancen dafür besser als jemals zuvor.

Ilicevic, Kacar, Jansen, van der Vaart, Rajkovic und Westermann heißen die teuren Altlasten, die entsorgt werden müssen. Bei diesen Akteuren stimmte das Preis-Leistungsverhältnis nicht einmal annähernd. Darüber können gelungene Spiele nicht hinwegtäuschen. Auch der Schweizer Behrami muss weg. Er fiel in der Rückrunde auf und neben dem Platz nur noch als Treter und Stinkstiefel auf. Solche Typen sind Gift für jedes Team. Vor allem für so ein fragiles Gebilde wie den Hamburger SV. Besonders auf dem Prüfstand steht nun HSV-Boss Dietmar Beiersdorfer. Der agierte in der abgelaufenen Saison nicht immer glücklich. Letztendlich konnte er nicht viel mehr machen, als das Elend verwalten, das ihm hinterlassen wurde. Millionenflops wie Lewis Holtby und Nicolai Müller haben sein Image als Heilsbringer allerdings arg angekratzt. Der neue Messias ist deshalb erst einmal Trainer Bruno Labbadia. Damit der Verein wieder nach oben kommt, ist der Dino aber auf die während seiner ersten HSV-Zeit so gepriesene Spürnase von Beiersdorfer angewiesen. Der muss den Spagat schaffen, für überschaubares Geld Qualität zu holen. Wenn ihm das gelingt, geht es bergauf und der Boss ist wieder die Hamburger Lichtgestalt. Wenn nicht, wird es für den HSV und auch für Beiersdorfer selbst zappenduster.

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