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Umfrage zur Hamburg-Wahl 2015 : Jeder zweite Wähler in Hamburg unentschieden

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Das ZDF-Politbarometer hat eine Woche vor der Wahl eine Umfrage veröffentlicht. Die SPD könnte die absolute Mehrheit verlieren.

Hamburg | Gut eine Woche vor der Bürgerschaftswahl in Hamburg ist jeder zweite Wähler einer Umfrage zufolge noch nicht sicher, wen er wählen soll - und ob überhaupt. Damit könnte entscheidend sein, wie gut die Parteien ihre Anhänger im Endspurt des Wahlkampfes mobilisieren können, heißt es in dem am Freitag veröffentlichten ZDF-Politbarometer.

Nach den jüngsten Umfragen dürfte die alleinregierende SPD von Bürgermeister Olaf Scholz die absolute Mehrheit verlieren. Das hängt vor allem davon ab, ob FDP und AfD in die Bürgerschaft einziehen. Beide Parteien erreichen derzeit Umfragewerte um die fünf Prozent.

Wenn an diesem Sonntag Wahl wäre, käme die SPD laut Politbarometer auf 45 Prozent. Die CDU würde weit abgeschlagen bei 19 Prozent landen, gefolgt von den Grünen (11), der Linken (9,5), der FDP (6) und der AfD mit 5 Prozent. Die AfD könnte damit vor dem ersten Einzug in ein westdeutsches Landesparlament stehen. Sollte eine der kleineren Parteien scheitern, wäre eine knappe absolute Mehrheit für die SPD möglich.

Die am Donnerstag veröffentlichte Infratest-dimap-Befragung im Auftrag der ARD-„Tagesthemen“ sieht die Sozialdemokraten bei 46 Prozent, zwei Punkte mehr als in der Vorwoche. Die CDU käme auf 18 Prozent (minus zwei). Auch die Grünen bekommen zwei Punkte weniger und landen bei 11 Prozent, die Linken behaupten sich bei 9 Prozent. Für eine SPD-Alleinregierung reicht es dennoch nicht, da es nach den Umfrageergebnissen sowohl die FDP als auch die AfD mit je 5,5 Prozent ins Parlament schaffen würden.

Bei der letzten Bürgerschaftswahl 2011 kam die SPD auf 48,4 Prozent der Landesstimmen, die CDU auf 21,9 Prozent, die Linke auf 6,4 Prozent, die FDP auf 6,7 Prozent, die Grünen auf 11,2 Prozent und die anderen Parteien zusammen auf 5,4 Prozent.

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erstellt am 06.Feb.2015 | 12:47 Uhr

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