zur Navigation springen

Elbjazz-Festival : Jazz-Stars vor Hamburger Kulisse

vom

Grammy-Gewinner und Jazz-Pioniere: Zum fünften Mal holen die Veranstalter des Elbjazz-Festivals in Hamburg Stars und Nachwuchskünstler der Szene in die Hansestadt.

shz.de von
erstellt am 15.Apr.2014 | 16:17 Uhr

Hamburg | Das Hamburger Elbjazz-Festival steuert seine fünfte Ausgabe an und plant zum Jubiläum rund 50 Konzerte. Am 23. und 24. Mai treten an verschiedenen Schauplätzen im Hafen der Hansestadt wieder Stars und Newcomer der Jazzszene auf. „In diesem Jahr spielt die Musik vor allem in zwei Zentren: in der Speicherstadt und der HafenCity sowie auf dem Werftgelände von Blohm + Voss“, kündigten die Veranstalter an. Zehn Locations sind es insgesamt. Neu dabei sei unter anderem das „Thalia im Zelt“. Kurz bevor das Thalia sein Sommertheater in der HafenCity startet, werden Elbjazz-Künstler die Kulisse bespielen. Gleich daneben soll die „MS Stubnitz“ - diesmal mit zwei Bühnen - festmachen.

Foto: Elbjazz
Foto: Elbjazz

Angekündigt haben sich neben anderen Gregory Porter, Hugh Masekela und Dianne Reeves.

Mit Dianne Reeves haben die Macher des Elbjazz-Festivals eine vierfachen Grammy-Preisträgerin gewinnen können. Die 57-Jährige aus Detroit hat ihr aktuelles Album „Beautiful Life“ im Gepäck. Mit ihrem ersten Album nach fünf Jahren beweist sie, dass sie auch Soul hat – im Repertoire wie im Timbre. Dennoch dürfte der Jazz nicht zu kurz kommen, wenn sie am 23. Mai um 22 Uhr auf dem Werftgelände von Blohm + Voss auftritt.

Foto: Imago
Foto: Imago
 

Im Moment gibt es wohl kaum einen angesagteren Jazz-Künstler als Gregory Porter. 2011 feierte US-amerikanische Bariton beim Elbjazz seine Deutschland-Premiere. Für sein Album „Liquid Spirit“ wurde er 2013 mit einem Grammy für das beste Jazz-Gesangsalbum ausgezeichnet. Bei einem Konzert aus der Reihe MTV-unplugged unterstützte er den deutschen Singer-Songwriter Max Herre und sang gemeinsam mit dem ehemaligen Freundeskreis-Mitglied „Vida“ und „So wundervoll“. Am 24. Mai wird er um 22 Uhr vor der Werftkulisse auftreten - vielleicht sogar im Duett mit Dianne Reeves.

Mit Hugh Masekela konnte das Festival sogar einen echten Jazz-Pionier für das Jubiläum gewinnen. Er gilt als einer der bedeutendsten Musiker Südafrikas und kann für seine energiegeladenen Auftritte aus dem Vollen schöpfen: Seit 1965 hat der 75-Jährige 42 Platten herausgebracht.

Foto: Imago
Foto: Imago
 

Fünf Jahre - „das ist schon eine Zahl, die uns ein wenig stolz macht“, meinte Festivalleiterin Tina Heine. „Zumal wir alle wissen, dass die Umstände nicht immer ganz leicht waren und unverständlicherweise das Wetter im letzten Jahr so gar nicht mitspielen wollte.“ Damals gerieten die mehr als 80 Konzerte vielerorts zum Regentanz. Rund 15.000 Besucher kamen - nach 20.000 im Jahr zuvor.

Foto: Elbjazz
Foto: Elbjazz

Neben den Konzerten planen die Festivalmacher ein Rahmenprogramm mit Workshops, Filmen und einer Ausstellung. Am 25. Mai steht in der HafenCity der kostenfreie musikalische Ausklang des Festivals auf der Hochschulbühne auf dem Programm. Einen Tag vor Elbjazz wird in Hamburg zudem zum zweiten Mal der Musikpreis Echo Jazz vergeben.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen