Hafen in Hamburg : Insolventer Stauereibetrieb Carl Tiedemann erfolgreich verkauft

Hamburger Hafen
Rund 250 der zuvor 285 Arbeitsplätze bleiben erhalten.

Als maritimer Dienstleister verstaut, befestigt und sichert Tiedemann Containerladungen auf Seeschiffen.

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11. Dezember 2017, 13:26 Uhr

Hamburg | Der Stauereibetrieb Carl Tiedemann und die Lasch Company Hamburg haben nach ihrer Insolvenz neue Käufer gefunden und werden von anderen Hafenfirmen übernommen. Rund 250 der zuvor 285 Arbeitsplätze in den beiden Unternehmen blieben somit erhalten, teilte der Sanierer und Insolvenzverwalter Tjark Thies am Montag in Hamburg mit. Dazu kommen mehr als 50 Arbeitsplätze beim Tiedemann-Tochterunternehmen Luft Hafen Umschlagsgesellschaft (LHU), das Thies bereits im September verkauft hatte.

Die Hafenfirmen gehörten der Unternehmerin Carola Zehle, die im Laufe des Jahres in Zahlungsschwierigkeiten geriet, ausstehende Löhne nicht mehr bezahlen konnte, wichtige Aufträge verlor und im August in die Insolvenz musste. „Dank des enormen Einsatzes der Mitarbeiter und effektiver Mitwirkung der Gewerkschaft Verdi und der HHLA wird es möglich sein, den Gläubigern eine überaus hohe Quote auszuschütten“, sagte Thies.

Erwerber sind für die Stauerei Tiedemann die Dylewitz Verwaltungsgesellschaft, hinter der die Geschäftsführer der Hamburger Lasch GmbH stehen, sowie der Hamburger Hafenbetrieb Paul Grimm. Alle beteiligten maritimen Dienstleister verstauen, befestigen und sichern Containerladung auf Seeschiffen.

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