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Metall- und Elektroindustrie : IG Metall Küste fordert mehr Geld und Zeit für Beschäftigte im Norden

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Den Betrieben gehe es gut, sagt die Gewerkschaft. Der Arbeitgeberverband hält die Forderungen für nicht umsetzbar.

shz.de von
erstellt am 24.Okt.2017 | 16:06 Uhr

Hamburg | Die Tarifkommission der IG Metall Küste hat am Dienstag offiziell ihre Forderungen für die 140.000 Beschäftigten der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie beschlossen. Sie will sechs Prozent mehr Entgelt für die Beschäftigten sowie einen zeitweisen Anspruch auf Teilzeitarbeit durchsetzen, teilte die Gewerkschaft in Hamburg mit. Die Lage in den meisten Betrieben sei hervorragend, für eine kräftige Lohnerhöhung sei genug Geld da, erklärte Bezirksleiter Meinhard Geiken.

Zudem geht es noch um Nebenthemen wie Regelungen zum Personalausgleich, für Umkleidezeiten, die Freistellung von Auszubildenden vor den Prüfungen und die Angleichung von Schichtzulagen und Tarifverträgen im Osten.

Der Arbeitgeberverband hatte bereits am Wochenende erklärt, die Forderungen der IG Metall Küste seien nicht umsetzbar und eine harte Tarifrunde angekündigt. Endgültig entscheidet der Vorstand der IG Metall am Donnerstag über die Forderungen. Die Verhandlungen im Bezirk Küste für die Bundesländer Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und das nordwestliche Niedersachsen beginnen am 15. November in Hamburg.

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