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Änderungen im Busverkehr : HVV-Konzept zum G20-Gipfel: U- und S-Bahnen als Rückgrat

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Der geänderte Fahrplan tritt am 6. Juli um 12 Uhr in Kraft. Fahrgäste können vorher schauen, was, wann, wie, wo fährt.

shz.de von
erstellt am 23.Jun.2017 | 14:46 Uhr

Hamburg | Mit Änderungen vor allem im Busverkehr will der HVV dafür sorgen, dass alle Fahrgäste auch während des G20-Gipfels weitgehend problemlos ihre Ziele erreichen. Der geänderte Fahrplan gilt vom 6. Juli (12 Uhr) an bis zum 8. Juli (20 Uhr) und wird an diesem Mittwoch (28. Juni) veröffentlicht, wie das Unternehmen am Freitag berichtete. „Man kann sich also schon mehr als eine Woche vor Beginn des Gipfels anschauen, was, wann, wie, wo fährt“, sagte Rainer Vohl vom Hamburger Verkehrsverbund (HVV). Das „Rückgrat“ sollen die U- und S-Bahnen der Hansestadt bilden, die regulär verkehren und alle Stationen bedienen.

Das G20-Treffen geht am 7. und 8. Juli auf dem Messegelände über die Bühne. Rund 10.000 Teilnehmer und bis zu 100.000 Demonstranten werden erwartet - und damit auch starke Verkehrsbehinderungen.

In den beiden lila gekennzeichneten Bereichen (Messe-Gebiet und Innenstadt) gibt es von Donnerstag, 6. Juli, 12 Uhr, bis Sonnabend, 8. Juli, 20 Uhr, keinen regulären Linienbusverkehr. Nutzer von Buslinien, die auf die City zulaufen (rote Linien), sollten außerhalb des Rings 1 in U- und S-Bahnen umsteigen. Im Citybereich fahren lediglich einige Shuttle-Busse (gestrichelte Linien).

In den beiden lila gekennzeichneten Bereichen (Messe-Gebiet und Innenstadt) gibt es von Donnerstag, 6. Juli, 12 Uhr, bis Sonnabend, 8. Juli, 20 Uhr, keinen regulären Linienbusverkehr. Nutzer von Buslinien, die auf die City zulaufen (rote Linien), sollten außerhalb des Rings 1 in U- und S-Bahnen umsteigen. Im Citybereich fahren lediglich einige Shuttle-Busse (gestrichelte Linien).

Foto: HVV
 

Auch alle Buslinien sollen grundsätzlich fahren, allerdings enden sonst die Innenstadt ansteuernde Busse in der Regel an Bahnhaltestellen am Rande des Rings 1 (Innenstadt). In der City selbst werden auf den gewohnten Strecken Shuttle-Busse im Zehn-Minuten-Takt eingesetzt. Der Vorteil nach Ansicht des HVV: „Temporäre Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt übertragen sich nicht auf andere Linienabschnitte.“ Störungen sollten möglichst lokal begrenzt werden. Von den Änderungen sind 29 Linien betroffen. Hier gibt es eine detaillierte Übersicht.

Bei den HADAG-Fähren ist nach derzeitigem Stand lediglich die Linie 72 betroffen, die am Freitag, 7. Juli, ab 11 Uhr aufgrund der Absperrung zur Elbphilharmonie nicht fahren kann.

Die Züge der DB aus Richtung Kiel und Flensburg (RE7/ RE70) beginnen/enden vom 6. Juli 21 Uhr bis 8. Juli 21 Uhr in Altona. Die Züge der AKN (A1) beginnen und enden während des Gipfels in Eidelstedt, die der DB und der Nordbahn in Altona. Für die AKN (A1) gilt dies ab dem 3. Juli, für die Nordbahn (RB61) vom 6. Juli Betriebsbeginn bis zum 9. Juli Betriebsbeginn.

Der geänderte Fahrplan ist ab 28. Juni 2017 über die HVV-App und online abrufbar. Über die aktuelle Verkehrslage im Bus- und U-Bahn-Betrieb informieren die HVV-Hotline (19449), hvv.de bzw. die Twitter- und Facebook-Plattformen der Verkehrsunternehmen, der Behörden und Polizei.

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