Demonstration gegen Luftangriffe auf Afrin : Hunderte protestieren in Hamburg gegen Türkei-Einsatz in Syrien

Unter großer Polizeipräsenz marschieren rund 400 Demonstranten durch Hamburg zum türkischen Konsulat.

Unter großer Polizeipräsenz marschieren rund 400 Demonstranten durch Hamburg zum türkischen Konsulat.

Rund 400 Teilnehmer aus dem kurdischen Milieu demonstrieren gegen die Politik Erdogans. Der Protest bleibt friedlich.

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15. März 2018, 07:00 Uhr

Hamburg | Mehrere Hundert Menschen haben am Mittwochabend in Hamburg gegen den Einsatz der türkischen Armee in Nordsyrien protestiert. Bis zu 400 Leute, hauptsächlich Kurden, seien ab 23 Uhr vom Steindamm am Hauptbahnhof vorbei über den Glockengießerwall, die Lombardsbrücke, über Esplanade und Dammtordamm zum türkischen Konsulat am Mittelweg gezogen.

Das Konsulat war von der Polizei zuvor großräumig abgesperrt worden. Mehrere Polizeihunde bewachten die Absperrungen. Vor Ort habe es eine Kundgebung gegeben, dann sei der Zug denselben Weg zurückgegangen, sagte ein Polizeisprecher.

Die unangemeldete Demo sei weitgehend friedlich gewesen. „Bis auf ein paar Pyros gab es keine Probleme.“

In mehreren deutschen Städten gab es am Abend und in der Nacht zu Donnerstag solche Demos, unter anderem in Köln, Stuttgart, Saarbrücken und Berlin.

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