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Hamburger Transfergerüchte : HSV: Geht van der Vaart, kommt Holtby?

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Dietmar Beiersdorfer feilt weiter am HSV der Zukunft: Nun scheint er Lewis Holtby auf dem Einkaufszettel zu haben. Doch die Kassen sind leer.

Hamburg | Kurz vor Ende des Transferfensters am 2. September bahnen sich beim Hamburger SV laut Medieninformationen zwei spektakuläre Transfers an: Der beim englischen Erstligisten Tottenham Hotspur unglückliche Ex-Nationalspieler Lewis Holtby steht auf der Wunschliste von HSV-Chef Dietmar Beiersdorfer. „Holtby ist ein guter, junger Spieler, der bei den Spurs nicht so viel spielt. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, wir haben nicht von ihm gehört. Wir müssen stets für den Ernstfall vorbereitet sein“, wird Beiersdorfer bei Bild.de zitiert. Laut Angaben von MoPo stehen die Rothosen bereits in Kontakt mit dem 23-jährigen zentralen Mittelfeldspieler, der sich nach seinem enttäuschenden England-Abenteuer eine Rückkehr in die Bundesliga gut vorstellen könne.

Doch ein Haken ist bei der Sache: Der Ex-Schalker, dessen Vater Engländer ist, hat einen Marktwert von 7,50 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de) und dürfte angesichts seines noch bis 2018 laufenden und gut dotierten Vertrags bei Tottenham eine ordentliche Stange Geld kosten – Geld, das der HSV erst auftreiben müsste. Doch nachdem die bisherigen Transfers bereits über 25 Millionen Euro gekostet haben, sind die Kassen leer. HSV-Gönner Klaus-Michael Kühne müsste weitere Millionen zur Erneuerung seines Lieblingsvereins beisteuern. Oder aber die Vereine einigen sich auf auf eine Leihe mit eventueller Kaufoption.

Klar ist, dass die Hotspurs ihren Bankdrücker, der Anfang 2012 für acht Millionen Euro von Schalke kam, gerne loswerden möchten. Zur letzten Saison wurde der dreimalige deutsche Nationalspieler bereits an den FC Fulham verliehen – nach dem Abstieg des Magath-Clubs kehrte er an die White Hart Lane zurück.

Da türkische Medien zurzeit aber von einem Werben des Istanbuler Süper-Lig-Klubs Trabzonspor um HSV-Kapitän Rafael van der Vaart berichten, wäre ein dritte Finanzierungsmöglichkeit in Reichweite. Beim HSV ist allerdings noch kein Angebot für den Niederländer eingegangen und Beiersdorfer bekräftigt, seinen Star unbedingt halten zu wollen. Als Reaktion auf seine angeblichen Wechselabsichten untermauerte der Spielmacher am Mittwochmorgen seine Treue zum Verein: „Ich habe immer gesagt, weiter für den HSV spielen zu wollen. Daran hat sich nichts geändert.“

Doch der Transfermarkt entwickelt kurz vor Ende der Wechselperiode stets ganz eigene Dynamiken. Auch der Kroate Milan Badelj, dessen Rolle auf der „Acht“ Lewis Holtby ebenfalls beherrscht, wäre ein möglicher Verkaufskandidat. Als sicher gelten kann derweil der Abgang von Stürmer Jacques Zoua, der sich momentan auf Vereinssuche in der Türkei befindet.

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erstellt am 27.Aug.2014 | 11:11 Uhr

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