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Roboter trampt durch Deutschland : „HitchBot“ kommt doch nicht mehr nach SH

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Die Reise nach Sylt ist abgesagt. Trotzdem gibt es nächste Woche noch eine Chance den reisenden Roboter im Norden live zu sehen.

Hamburg | Schlechte Nachrichten für alle technikbegeisterten Schleswig-Holsteiner: Der trampende Roboter „HitchBot“ ist schon wieder auf der Rückreise in Richtung Süden - und kommt nicht mehr ins nördlichste Bundesland. „Aus dem ursprünglich geplanten Besuch auf Sylt wird nichts mehr“, bestätigt Linda Feller, Geschäftsführerin der Agentur, die die Reise des Roboters organisiert. Der Grund: Es bleibe einfach nicht mehr genug Zeit. Am 22. Februar wird der „HitchBot“ zurück in München erwartet.

Der „HitchBot“ trampte zuvor bereits mehr als 6000 Kilometer durch Nordamerika. Seine Reise von Halifax nach Victoria wurde zu einem viralen Hit auf Twitter und machte den „HitchBot“ zu einer Berühmtheit. Viele nahmen den trampenden Roboter ein Stück mit und veröffentlichten Fotos mit sich und dem Bot in dem sozialen Netzwerk. Die Deutschlandtour wird von Pro Sieben, beziehungsweise von dessen Wissensmagazin „Galileo Spezial“, organisiert. Seit dem 13. Februar befindet sich das Unikum in Deutschland. Seither hat „Hitchbot“ schon Schloss Neuschwanstein, das Brandenburger Tor und den Kölner Karneval besucht. In Stefan Raabs Show „TV Total“ wurde er einem Massenpublikum bekannt.

In einem Tweet vom 4. Februar stellte „HitchBot“ noch die Promi-Insel als Reiseziel vor. Viele hatten auf ein Foto mit dem Roboter und Kegelrobbe „Willy“ in Hörnum gehofft.

Auf dieser interaktiven Karte können Interessierte verfolgen, wo sich der Roboter befindet. Am Freitagnachmittag war der Roboter in Leipzig zu Gast. Von dort aus aus wird er am Wochenende zum Start- und Zielort München weiter reisen.

Einmal wird der „HitchBot“ aber doch noch in den Norden kommen. Am kommenden Mittwoch haben sich die kanadischen „HitchBot“-Entwickler Frauke Zeller und David Smith bei der Social Media Week (23. bis 27. Februar) in Hamburg angekündigt. Sie wollen bei dem Treffen der digitalen Kommunikation ihr Kunst-Wesen persönlich vorstellen. Zeller und Smith wollen herausfinden, wie Menschen mit einem Roboter umgehen, ob sie ihn wie eine Person oder doch wie ein Objekt behandeln. Erklären müssen die beiden dann wohl auch das spezielle Aussehen ihres „Babys“. Um „Hitchbot“ für Diebe unattraktiv zu machen, haben die Erbauer fast ausschließlich Alltagsgegenstände benutzt. Um ein zentrales Tablet herum drappierten sie unter anderem Schwimmnudeln als Arme und Beine sowie ein Bierfass als Torso.

Bei seiner Ankunft am Montagvormittag soll der 90 Zentimeter große Geselle am Hamburger Flughafen wie eine Berühmtheit aus Fleisch und Blut begrüßt werden.

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erstellt am 20.Feb.2015 | 16:51 Uhr

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