Feuerwehr in Hamburg : Hilfeschreie eines Kindes: Großeinsatz in der Alster

Eineinhalb Stunden lang suchen Helfer die Hamburger Alster mit Booten und einem Hubschrauber ab.

shz.de von
13. November 2015, 10:28 Uhr

Hamburg | Wegen eines vermeintlich ertrinkenden Kindes haben am Donnerstagabend gleich mehrere Menschen die Hamburger Feuerwehr alarmiert und so für einen Großeinsatz im Alstertal gesorgt. Mehrere Anrufer hätten Hilfeschreie eines Kindes gehört, sagte ein Feuerwehrsprecher am Freitag.

Eineinhalb Stunden lang suchten die Helfer den Alsterlauf mit Booten, Sonar, Wärmebildkamera und einem Hubschrauber ab. Neben der Feuerwehr waren auch die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft und die Polizei im Einsatz. Gegen 23 Uhr wurde die Suche ergebnislos eingestellt.

„Es wurde kein Kind gefunden, und es wird kein Kind vermisst“, hieß es bei der Polizei. Ein Feuerwehrsprecher erklärte, die Retter hätten den Einsatz nur begonnen, weil die Angaben der Anrufer vertrauenswürdig erschienen. Ob es sich dennoch um einen schlechten Scherz gehandelt habe, könne er nicht sagen.

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