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Landesrechnungshof : Hier verschwendet Hamburg seine Steuergelder

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Ein neuer Brückenbelag muss wieder abgetragen werden, ein Verkehrsbetrieb erhält 31 Millionen Euro zu viel und ein neues Bürogebäude soll einer Uferpromenade weichen. Der Landesrechnungshof zeigt in seinem Jahresbericht, wo in Hamburg öffentliche Gelder sinnlos verprasst wurden.

Hamburg | Für neue U-Bahn-Fahrzeuge wurden nur 75 Prozent Förderung beantragt. Allerdings bewilligte die Stadt Hamburg 100 Prozent und gab damit 31 Millionen Euro mehr frei.

Foto: dpa

Vermögen in Höhe von fünf Millionen Euro würde verloren gehen, wenn die Stadt ein Bürogebäude an der Osakaallee in der Hafen-City wie geplant abreißt. Es soll einer durchgehenden Uferpromenade weichen.

Foto: Rechnungshof Hamburg

Kosten von mindestens 110.000 Euro hätten vermieden werden können, wenn die Busanbrücke in der Hafen-City saniert worden wäre, bevor 2010 ein neuer Belag aufgetragen wurde. Nun muss der neue Belag für eine nötige Sanierung wieder abgetragen werden.

Foto: Rechnungshof Hamburg

1,2 Millionen Euro hätten eingespart werden können, wenn der Bau des 2011 eröffneten Bestattungsforums Ohlsdorf sorgfältiger geplant worden wäre. Weitere 2,9 Millionen Euro verschwendete die Stadt Hamburg, weil die Vergabe des Auftrags an einen Totalunternehmer zu wirtschaftlichen Nachteilen führte.

Foto: sh:z

100 Millionen Euro erhält das Universitäts-Klinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) jedes Jahr für Aufgaben der Forschung und Lehre. Allerdings ist nicht nachgewiesen, ob die Zuwendungen tatsächlich für diesen Zweck ausgegeben werden oder möglicherweise in den wirtschaftlichen Krankenhausbetrieb fließen.

Foto: dpa
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erstellt am 10.Feb.2014 | 14:21 Uhr

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