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Alt-Bundeskanzler in Hamburger Klinik : Helmut Schmidt wird von Intensiv- auf Normalstation verlegt

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Fünf Tage nach seiner Bein-OP darf Helmut Schmidt die Intensivstation verlassen.

Fünf Tage nach der Entfernung eines Blutgerinnsels kann Altkanzler Helmut Schmidt die Intensivstation einer Hamburger Klinik verlassen. Seine Ärzte hätten am Montag beschlossen, ihn auf eine Normalstation zu verlegen, hieß es aus dem Krankenhaus.

Der SPD-Politiker und Mitherausgeber der „Zeit“ war am Dienstag auf die Intensivstation der Asklepios-Klinik in Hamburg-St. Georg gebracht worden. Mit einem Kathetereingriff ohne Vollnarkose konnten die Ärzte am Mittwoch einen Gefäßverschluss im rechten Oberschenkel beseitigen. Erst Anfang August war der Altkanzler für wenige Tage in der Asklepios-Klinik im Stadtteil St. Georg gewesen. Damals hatte nach Medienberichten Flüssigkeitsmangel dem SPD-Politiker gesundheitliche Probleme bereitet.

Der 96-Jährige bekomme weiterhin Medikamente zur Blutverdünnung, was einer gewissen Beobachtung bedürfe. Die Verlegung auf eine Normalstation war ursprünglich schon für Samstag geplant gewesen.

Nach der OP hatte Schmidts behandelnder Arzt, Professor Karl-Heinz Kuck, die Hoffnung geäußert, dass sein Patient womöglich schon am Wochenende wieder nach Hause entlassen werden könnte.

Bei einem arteriellen Gefäßverschluss bildet sich in der Arterie ein Blutgerinsel, welches langsam größer wird und am Ende das Gefäß verschließt. Bei einem kompletten Verschluss wird das Bein nicht länger mit Sauerstoff versorgt. Die Patienten haben starke Schmerzen. In Deutschland leiden an der Volkskrankheit etwa 4,5 Millionen Menschen. Geholfen werden kann dem Patienten durch einen Katheter, durch den das Gerinsel entfernt wird oder aber durch einen Bypass, der den Verschluss überbrückt.
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erstellt am 07.Sep.2015 | 11:57 Uhr

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